Gesprächssendung Internationaler Frühschoppen

Sonntag, 16. April 2017, 12.00 Uhr

Schicksalswahl in der Türkei - Alle Macht für Erdogan?

Richtungsentscheidung am Bosporus! – Am Ostersonntag entscheiden mehr als 55 Millionen Wahlberechtigte über die konstitutionelle und politische Zukunft ihres Landes. Präsident Recep Tayyip Erdogan möchte die Verfassung ändern und ein Präsidialsystem etablieren. Damit stünde ihm eine fast unbegrenzte Machtfülle zur Verfügung.

International wird das Referendum argwöhnisch beäugt. Denn am Sonntag fällt nicht nur die Entscheidung über Strukturen, sondern ganz grundsätzlich über die künftige Ausrichtung des Landes und seine Stellung im Weltgefüge. Insbesondere die westlichen Staaten beobachten beunruhigt das Agieren des Nato-Partners Türkei.

Der Wahlkampf in und außerhalb der Türkei war von zahlreichen Missstimmungen begleitet – bis hin zu Beleidigungen, die unter anderem der Bundeskanzlerin galten. Die Wahlentscheidung fällt nun in eine Zeit außenpolitischer Dissonanzen: Der Konflikt mit Syrien und Nordkorea, zunehmende Entfremdung zwischen Moskau und Washington – all dies beunruhigt Politiker weltweit.

In welche Richtung entwickelt sich das NATO-Land Türkei? Was wird aus dem Verhältnis zu Europa? Mit welchen Akteuren lässt sich Politik künftig noch berechenbar gestalten?

Michael Hirz diskutiert mit fünf Journalistinnen und Journalisten aus fünf Ländern:

• Ines Pohl, Deutsche Welle, Deutschland
• Don F. Jordan, freier Journalist, USA
• Ahmet Külahci, Hürriyet, Türkei
• Ralph Sina, WDR, Brüssel
• Aktham Suliman, freier Journalist, Syrien


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