Programmhinweis Im Dialog

Freitag, 17. Februar 2017, 22.30 Uhr

Wolfgang Kubicki im Gespräch mit Michael Hirz

Mit Gelassenheit blickt der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, auf die guten Umfragewerte des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz: "Das Beispiel Peer Steinbrück von vor vier Jahren zeigt sehr anschaulich, dass solche Hypes so schnell verfliegen können, wie sie gekommen sind", sagte der Kieler Fraktionschef der Deutschen Presse-Agentur. "Im Dialog" spricht Michael Hirz mit Wolfgang Kubicki über die Frage, warum man die FDP braucht und welche Antworten sie auf das Auseinanderdriften der Gesellschaft hat.

Wolfgang Kubicki wurde 1952 in Braunschweig geboren und schloss zunächst ein Studium der Volkswirtschaftslehre ab, bevor er Rechtswissenschaften in Kiel studierte. Seit 1985 arbeitet er als Rechtsanwalt, u.a. mit den Tätigkeitsbereichen Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, Strafrecht und Bankrecht.

Kubicki, seit 1971 Mitglied der FDP, ist Fraktionsvorsitzender im Schleswig-Holsteinischen Landtag und seit Dezember 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

 

Ausführliche Erläuterungen von Wolfgang Kubicki zum SPD-Kanzlerkandidaten, Martin Schulz:

"Momentan wirbt er nur mit seiner Person: Ich bin der kleine Martin aus Würselen, der in der Jugend mal Probleme mit Alkohol hatte, der das überwunden hat, der kein Abitur hat und es trotzdem geschafft hat. Also, Martin Schulz ist sozusagen das lebende Beispiel, dass die These, die er vor sich herträgt, in Deutschland geht es ungerecht zu, falsch sein muss. Denn wer es schafft, aus eigener Kraft aus der Situation heraus an die Spitze eines Staates zu kommen und auch vielleicht Kanzler zu werden, der dokumentiert damit, dass es eben nicht ungerecht zugeht, dass jeder, der es will und der sich anstrengt, es im Zweifel auch schaffen kann. Aber diese Inszenierung über die Person wird aufhören, er wird Fragen beantworten müssen, und da bin ich sehr gespannt, wie seine eigene Partei darauf reagiert. Wer gleichzeitig von den Jusos und vom Seeheimer Kreis gelobt wird, der scheint keine politische Position zu haben.“


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