Dokumentation

Dienstag, 28. November 2017, 20.15 Uhr

Wildes Leben am Vulkan

20.15/0.45 Uhr Wildes Leben am Vulkan: Der Tavurur in Papua-Neuguinea

Grizzlybär mit Lachs; Bild: PHOENIX/ZDF/Saint Thomas Productions' (S2)   Grizzlybär mit Lachs

Die Geschichte des Lebens auf der Erde und die des Feuers sind eng miteinander verbunden. Die Dokumentation zeigt vor dem Hintergrund atemberaubender Landschaften die Überlebenslektionen jener Tiere und Pflanzen, die in dem apokalyptischen Lebensraum der Vulkanregionen entstehen konnten. Im ersten Teil geht es um die Gemeinschaft der Lebewesen am Tavurvur in Papua- Neuguinea.

Auf der Vulkaninsel Neubritannien im Ozean vor Papua-Neuguinea hat eine Handvoll Tiere gelernt, im Rhythmus der Ausbrüche der Erde zu leben. Tatsächlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn der eigene Lebensraum unter der Asche eines Vulkanausbruchs begraben ist: Man kann weggehen oder man kann bleiben und sich anpassen. Die Dokumentation zeigt, dass jeder, der bleibt, seinen Weg zum Überleben findet. Zu den Porträtierten gehören das seltsame Großfußhuhn, der komische Einsiedlerkrebs, gesellige Fledermäuse und prächtige Ritterfalter. Deutlich wird, dass die Lebewesen in nächster Umgebung eines Vulkans eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Aber jedes von ihnen hat seine eigene Methode, wenn es darum geht, den Launen der Vulkane, des Wetters und der anderen Gefahren zu trotzen.

Film von Bertrand Loyer, ARTE F/2012

21.00/1.30 Uhr Wildes Leben am Vulkan: Der Masaya in Nicaragua

Wie Phönix aus der Asche könnte das Leitmotiv für die Tiere lauten, denen der Vulkan Masaya in Nicaragua einen Lebensraum bietet. Fledermäuse haben hier kilometerlange, vom Magma ausgehöhlte unterirdische Galerien bevölkert. Im Krater des einstigen riesigen Lavasees haben grüne Wellensittiche und schwarze Geier ihre Nester an Steilhängen gebaut - mitten in den weißlichen Schwaden giftiger Gase.

An den Hängen des immer noch lebendigen Berges haben Lavaströme den Wald in langen Schneisen verbrannt. Ganz allmählich erobert die Natur das zerstörte Land wieder zurück und demonstriert das Wunder der Anpassung, das sich nach jedem Ausbruch wiederholt. So liegen unter den Feldern, Weiden und Siedlungen am Fuße des Vulkans Ascheschichten aus mehreren Jahrhunderten. Und der Masaya schläft auch heute noch nicht…

Film von Francois de Riberolles, ARTE F/2012


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