Dokumentation

Montag, 28. August 2017, 20.15 Uhr

Im Zauber der Wildnis (1/2 & 2/2)

20.15/0.45 Uhr Im Zauber der Wildnis 1/2: Geheimnis der Rockies - Der Banff National Park

Die Schweizerin Eva Riedwyl mit ihren Schlittenhunden.; Bild: PHOENIX/ZDF/Jochen Schliessler' (S2)   Die Schweizerin Eva Riedwyl mit ihren Schlittenhunden.

Wie sah die Erde aus, bevor wir Menschen sie besiedelten und bewirtschafteten? Es gibt sie noch, die Orte voller ursprünglicher Wildnis, deren Zauber wir eingeladen sind zu erleben: da, wo Nationalparks die unwiederbringliche Schönheit der Erde beschützen und bewahren. Die zweiteilige Dokumentation führt in eine atemberaubende Welt, weit im eisigen Norden und im wilden Westen Kanadas, einem Land voller natürlicher Schönheit und unendlicher Weite.

Als begeisterte Pioniere und mutige Naturschützer Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks in der Wildnis Nordamerikas gründeten, gab es gerade einmal eine Milliarde Menschen. Sie sollten in die Parks kommen und deren Schönheit erleben. Heute bevölkern sieben Milliarden Menschen den Planeten, und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie heute – in Zeiten schnellen Wachstums, knapper Kassen und immer verletzlicherer Balance der Natur? Und wie erleben diejenigen sie, die tagtäglich dort leben und arbeiten – die Ranger und Abenteurer, die irgendwann aus Deutschland kamen und blieben? Ihren unvergleichlichen und meist unbekannten Alltag zu begleiten, ist dem Filmteam in zwei kanadischen Parks gelungen.

In Kanada sollen bereits seit fast 130 Jahren Nationalparks einmalige Naturlandschaften bewahren und für ein natürliches Zusammenleben von Mensch und Tier sorgen. Ein deutsch-kanadisches Autorenteam hat ein Jahr in zwei Parks verbracht, die unterschiedlicher nicht sein könnten und gerade deswegen exemplarisch für die einmalige Wildnis wirken: der Banff National Park in den Rocky Mountains und der Kluane National Park im Yukon.

Film von Marc Brasse und Jochen Schliessler, ZDF/2013

21.00/1.30 Uhr Im Zauber der Wildnis 2/2: Magie des Yukon - Der Kluane National Park

Was bewegt deutsch-kanadische Wissenschaftler und Ranger hier draußen im eisigen Norden? Wie erleben und gestalten sie die heutige Rolle der großen Nationalparks? Ein Jahr lang hat das deutsch-kanadische ZDF-Team diese Helden in der wilden Schönheit Kanadas begleitet - von der Schneeschmelze im Frühling über den intensiven Indian Summer bis hin zum Wintereinbruch. Das Ergebnis sind zwei Dokumentationen, die in grandiosen Bilderwelten die Magie der letzten Wildnisse und ihrer Menschen spürbar machen.

Im zweiten Teil der Dokumentation lockt der Norden. Pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse. 1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane National Park gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit spektakulären Naturphänomenen, wie dem Mt. Logan, dem mit 5959 Meter höchsten Berg Kanadas und dem weltweit größten nichtpolaren Gletscherfeld. Es ist atemberaubend, wie große Eisbrocken sich lösen und mit Getöse ins Meer stürzen. Vom Schiff aus wirkt das Gletscherfeld wie eine riesige Wand aus Eisbergen. Vom Land her fasziniert die „kalte Magie“ der bis ins Unendliche reichenden Eisfelder. Fernab der Zivilisation ist hier für Emma aus Norddeutschland ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie arbeitet im Auftrag der kanadischen Parks an einem einsamen kleinen Ort namens Haines Junction. Eine Siedlung, wo die Straße einfach aufhört.

Film von Marc Brasse und Jochen Schliessler, ZDF/2013


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