Dokumentation phoenix Thementag

Donnerstag, 04. Februar 2016, 12.00 Uhr

Flüsse der Welt

Auch in diesem Jahr bietet phoenix ein Kontrastprogramm zu Jecken und Kamelle. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch zeigt der Sender vier Thementage mit ausgewählten Dokumentationen zu Flüssen, Superbauten, Lebensprüfungen und Wirtschaftsfallen.

 

Das phoenix-Sonderprogramm startet an Weiberfastnacht um 12.00 Uhr mit der siebenteiligen Reihe „Flüsse der Welt“. In großartigen HD-Aufnahmen werden die größten Flüsse an ihren schönsten Stellen gezeigt, von der kleinen Quelle über die reißenden Stromschnellen zum breiten Fluss oder stillen See über die Wasserfälle bis zum Delta. Dabei sind beispielsweise Colorado, Niger, Okavango und Nil.
An ihren Ufern siedeln seit Jahrtausenden Menschen, deren Leben und reiche Kultur nur durch die großen Ströme möglich war und ist. Die Dokumentationsreihe zeigt die Menschen, die heute dort leben und die untrennbar mit den Flüssen verbunden sind.

Colorado - Der Fluss der Gesteine (1/7)

12.00 Uhr
Der Colorado entspringt in den Bergen der Rocky Mountains, im US-Bundesstaat Colorado. Bis er in Mexiko in den Pazifik fließt, legt er mehr als 2.300 Kilometer zurück. Auf seinem Weg durch den amerikanischen Westen durchquert der majestätische Fluss zahlreiche Canyons, vom Monument Valley bis zum wohl bekanntesten Canyon der Welt und Ziel zahlloser Touristen, dem Grand Canyon. Die Landschaften entlang des Colorados sind atemberaubend und gehören zu den ältesten Steinformationen der Erde. „Colorado - Der Fluss der Gesteine“ um 12 Uhr.

ARTE F 2011

Niger - Der Fluss der Geister (2/7)

12.45 Uhr
Der gewaltige Strom Niger fließt durch mehrere westafrikanische Länder, einem gibt er sogar seinen Namen. An seinen Ufern liegen Städte wie das tausendjährige Djenné in Mali, bekannt durch die fantastische Lehmmoschee, und Timbuktu, die Perle der Sahara. Die Doku „Niger - Der Fluss der Geister“ berichtet über den Verlauf des Flusses von Malis Hauptstadt Bamako bis zur Handelsmetropole Gao und westafrikanische Völker, die den Niger als wundersamen Lebensquell und geheimnisvolle Gottheit verehren.

ARTE F 2011

Okavango - Der Fluss der Krokodile (3/7)

13.30 Uhr
Okavango entspringt in Angola, fließt durch Namibia und endet in der Kalahari-Wüste von Botsuana. Die Tatsache, dass der rund 1.800 Kilometer lange Fluss nie das Meer erreicht, sondern in der Wüste versickert, ist die Folge eines seltenen geologischen Phänomen: Der Boden der Kalahari ist so porös, dass er das Wasser des Okavango aufsaugt. Dadurch wird die an sich vollkommen dürre Region bewässert und fruchtbar gemacht. Der Fluss bringt der Wüste überquellendes Leben: Löwen, Elefanten, Flusspferde, unterschiedlichste Vogelarten, Antilopen und Krokodile machen das bis zu 16.000 Quadratkilometer große Okavango-Deltas zu einem Garten Eden, in dem die außergewöhnlichsten Tiere leben.
Ein streng bewachtes Paradies, denn die einzigartige Artenvielfalt dieses Ortes muss geschützt werden. Auf der Reise entlang der Flusswindungen zeigt die Dokumentation einige der Menschen, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben, darunter Wissenschaftler, die sich für die üppige Natur der Region begeistern.

ARTE F 2011

Urubamba - Der Fluss der Ahnen (4/7)

14.15 Uhr
Der Urubamba ist ein Quellfluss des Amazonas. Er entspringt in den Anden, nahe des Passes Abra La Raya nordwestlich des Titicacasees, und fließt durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka. Dort zeugen beeindruckende Ruinenstädte wie Machu Picchu von vergangener Pracht und der entwickelten Zivilisation der südamerikanischen Urbevölkerung. Eine Vergangenheit, die auch heute noch in der Region und der Kultur ihrer Einwohner gegenwärtig ist.

ARTE F 2011

Nil - Der Fluss der Pharaonen (5/7)

15.00 Uhr
Der Nil entspringt im Innern Afrikas und erstreckt sich über mehr als 6.500 Kilometer. Wer den Fluss von der ägyptisch-sudanesischen Grenze bis zu seinem Delta am Mittelmeer verfolgt, vor dem breitet sich die Geschichte uralter Zivilisationen aus. Wichtige Stationen sind die beiden 3.200 Jahre alten Felsentempel von Abu Simbel, die zum Ruhm von König Ramses II. und seiner Frau Nefertari errichtet wurden. Bei Luxor sind die Königsgräber im Tal der Könige, der Karnak-Tempel und die Ruinen von Theben zu bewundern, das die Pharaonen vor 4.000 Jahren zu ihrer Residenzstadt machten.
Die Felukken mit ihren Dreieckssegeln, die heute noch auf dem Nil verkehren, erscheinen wie Zeugen vergangener Zeiten. So sehr sich Ägypten auch verändert hat, der Nil ist nach wie vor Lebens- und Hauptverkehrsader. Viele Ägypter betrachten den Nil, Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart, als ihre eigentliche Heimat. Denn gestern wie heute ist Ägypten "ein Geschenk des Nils".

ARTE F 2011

Orinoko - Der Fluss der Abenteuer (6/7)

15.45 Uhr
Der Orinoko-Delta in Venezuela ist mit einer Fläche von über 24.000 Quadratkilometern das breiteste Flussdelta der Erde. Es bildet gleichzeitig das Tor zum südamerikanischen Kontinent. Einst betraten hier Christoph Kolumbus und seine Nachfolger die Neue Welt, um nach Eldorado zu suchen.
Die Reise auf dem Orinoko ist eine Zeitreise zu den verborgenen Wurzeln Lateinamerikas. An den Flussufern wohnen die Nachfahren der Ureinwohner, die die grausamen Massaker der Spanier überlebten, in Ciudad Bolívar liegt der Ursprung der Legende um den Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar. An der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien beginnt das Amazonasbecken. Wenn in der Trockenzeit das Wasser zurückgeht, werden hier die Felszeichnungen der Arawak sichtbar, letzte Spuren einer alten Kultur, die die europäischen Siedler völlig auslöschten. Eines jedoch konnte der Regenwald bewahren: An den Quellen des Orinoko leben angeblich indigene Völker, die jeden Kontakt mit der westlichen Zivilisation verweigern.

ARTE F 2011

Mekong - Der Fluss der tausend Fische (7/7)

16.30 Uhr
Der Thementag endet mit der Dokumentation „Mekong - Der Fluss der tausend Fische“. Der Mekong ist eine der großen Lebensadern der Erde. Er entspringt im Himalaya in einer Höhe von rund 5.000 Metern, fließt nach Laos hinab, verlangsamt dann sein Tempo, um wieder zu beschleunigen, bevor er Kambodscha und Vietnam durchquert. Auf seiner bewegten, 4.200 Kilometer langen Reise bildet er die Lebensgrundlage für Millionen von Fischern, Händlern und Bauern. Gleichermaßen verehrt, geachtet und ausgebeutet, ist er für die Laoten "Mae Nam Kong", die Mutter aller Wasser.

ARTE F 2011


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