Tagesübersicht

Dokumentation

Donnerstag, 08. März 2018, 20.15 Uhr

Frauenpower in Saudi-Arabien

Frauen in Saudi-Arabien, das sind diese tiefschwarz verschleierten Wesen, über die die Welt wenig weiß. Außer, dass sie nicht Autofahren durften. Doch damit ist jetzt Schluss! Der saudische König Salman hat angekündigt, das Fahrverbot im kommenden Jahr aufzuheben. Endlich dürfen dann Frauen auch im ultrakonservativen Golfstaat ihren Führerschein machen. Autorin und "ARD-Weltspiegel"-Moderatorin Ute Brucker hat mit ihrem reinen Frauenteam (auch Kamera + Ton weiblich besetzt) exklusive Einblicke in eine bislang verschlossene Welt bekommen. [mehr]


Programmhinweis

phoenix Runde

Donnerstag, 08. März 2018, 22.15 Uhr

Das GroKo-Kabinett – Wer regiert uns?

Anke Plättner diskutiert mit:

  1. Daniela Vates, Berliner Zeitung
  2. Thomas Sigmund, Handelsblatt
  3. Eckart Lohse, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  4. Nico Fried, Süddeutsche Zeitung

[mehr]


News

Berlin/Bonn. Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat große Versäumnisse im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU angemahnt. Die Verteilungsfrage in Deutschland werde hier überhaupt nicht gestellt. „Das Steuersystem bleibt im Kern das des vergangenen Jahrhunderts“, sagte Bartsch im phoenix-Interview. Die große Diskrepanz zwischen Kinder- und Altersarmut einerseits und „obszönem Reichtum, mit einer steigenden Zahl von Vermögensmillionären und explodierenden Konzerngewinnen“ anderseits sei „nicht in Ordnung“, so der Linken-Chef. „Eine Regierung, die sich dem nicht stellt, macht Fehler.“

Als weiteren Kritikpunkt nannte Bartsch die bisherige Vorgehensweise der Bundesregierung bei der Bekämpfung von Fluchtursachen. In der Realität sei beim Thema Waffenexporte überhaupt kein neuer Ansatz zu sehen, so Bartsch. „Wir schaffen Fluchtursachen mit unseren Waffenexporten, mit dem Schicken von Soldaten in alle Welt, mit unseren Exporten von Nahrungsmitteln. Da bedaure ich, dass es nicht eine Kurskorrektur gibt.“ [mehr]

Fr, 09.03.2018, 11.20 Uhr

Programmhinweis

phoenix Sonderprogramm

Fr, 09.03.2018 - So, 18.03.2018

phoenix mit zehntägigem Programm zur Russland-Wahl

Russland steht in diesem Jahr im besonderen Fokus des phoenix-Programms. Anlass sind die Präsidentschaftswahl am 18. März 2018 und die Fußball-WM im Sommer. phoenix liefert im linearen Programm als auch mit crossmedialen Angeboten mit Reportagen, Dokumentationen, Gesprächsformaten und ausführlicher Ereignisberichterstattung umfassende Hintergründe zu Europas großem Nachbarn im Osten. [mehr]


Gesprächssendung

Im Dialog

Freitag, 09. März 2018, 18.00 Uhr

Manfred Lütz zu Gast bei Alfred Schier

Der Wegfall des Christentums als verbindende Kraft habe "die ganze Gesellschaft in eine schwere Krise gestürzt", so die These des Theologen und Bestsellerautors Manfred Lütz. Über kaum etwas herrsche heutzutage so viel Unkenntnis wie über das Christentum, behauptet Lütz, obwohl sich viele auf christliche Werte oder auch die selbsternannten Verteidiger des christlichen Abendlandes darauf berufen würden: „Merkwürdigerweise lassen aber auch die Rechten von »Pegida« ausdrücklich das christliche Abendland hochleben, selbst wenn sie das Christentum so wenig kennen, dass sie in der Adventszeit lauthals Weihnachtslieder singen.“

"Im Dialog" spricht Alfred Schier im Kloster Maria Laach mit dem Theologen, Psychiater und Psychotherapeuten Manfred Lütz über die Fragen, ob das Christentum noch als geistiges Fundament Europas taugt, ob er je an der Existenz Gottes gezweifelt habe und wie gelebtes Christentum heute aussehen kann. [mehr]


Dokumentation

Freitag, 09. März 2018, 20.15 Uhr

Russland, mein Schicksal

20.15/0.45 Uhr: Teil 1 - Moskau

Moskau, das unbestrittene Machtzentrum Russlands, steht wie keine andere Stadt für die Größe und Wucht des Riesenreiches. Sie spielte immer eine besondere Rolle, auch zu den Zeiten, als sie nicht die offizielle Hauptstadt war. Wer Moskau erobert hat, beherrscht Russland - so sah das schon Napoleon, der mit seinen Truppen 1812 immer näher auf die Stadt vorrückte.

21.00/1.30 Uhr: Teil 2 - Sankt Petersburg

Die zweite Station der Bilderreise durch die Geschichte Russlands ist Sankt Petersburg, die Stadt, die mehrfach ihren Namen geändert hat und die in immer neuen Facetten von der Suche der Russen nach ihrer Identität zwischen Ost und West erzählt. Als Russlands „Fenster zum Westen“ wurde sie 1703 von Zar Peter dem Großen im Sumpfland der Ostseeküste aus dem Nichts gegründet.

21.45/2.15 Uhr: Teil 3 - Wolgograd

Zarizyn, Stalingrad, Wolgograd – drei Namen trug die Metropole an der Wolga in ihrer über 400jährigen Geschichte. Knapp 90 Kilometer breitet sie sich an der Wolga aus, dem längsten Fluss Europas, der Lebensader Russlands. Im 18. Jahrhundert wurden die südrussischen Steppengebiete Anziehungspunkt für Tausende deutscher Siedler. Sie folgten dem Manifest von Katharina der Großen, die ab 1763 Ausländer nach Russland einlud, um das Land zu besiedeln. Einer von ihnen war der 19jährige Christian Gottlob Züge aus Thüringen. Von Lübeck aus fuhr er nach Sankt Petersburg, dann weiter bis an die südliche Wolga – eine Reise voller Abenteuer und Entbehrungen, die er akribisch dokumentierte. [mehr]


LOGIN





Zurück: Februar 2018 Sendeplan für März 2018 Weiter: April 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04
05 06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31
Bild des RSS-Logos und Hintergrundmuser; phoenix

RSS-Feeds

Bleiben Sie mit den RSS-Feeds der phoenix-Presselounge immer auf dem neuesten Stand.

© 2017 phoenix phoenix ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.