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Der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), ist überzeugt, dass die Lohnunterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern nicht beseitigt werden können. "Wir werden in den Neuen Bundesländern nie ein solches Gehaltsniveau haben wie im Westen - dafür fehlen uns die Wachstumsmetropolen, die es im Westen gibt", erklärte Hirte in der Diskussionssendung "Unter den Linden" im Fernsehsender phoenix. Wichtig sei es, dass die Politik gezielt die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmer fördere. „Wir müssen die kleinen Pflänzchen im Osten besonders behandeln. Gleiche Lebensverhältnisse wie im Westen werden wir nicht schaffen, aber gleichwertige“, so Hirte weiter. [mehr]

Di, 17.04.2018, 10.56 Uhr

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Der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel glaubt, dass Europa im Syrien-Konflikt derzeit nicht viel zu sagen hat. „Meistens ist es zu Beginn solcher Konflikte schwer vorherzusagen, was das richtige Verhalten ist. Jedenfalls ist es jetzt so, dass Europa eher eine Nebenrolle spielt, mit Ausnahme Frankreichs und Großbritanniens, aber auch die spielen keine Hauptrollen dort“, sagte Gabriel im Interview mit dem TV-Sender phoenix. Die Europäer hätten sich raushalten wollen, seien aber jetzt durch die „gigantischen Flüchtlingsströme“ indirekt doch betroffen. [mehr]

Mo, 16.04.2018, 16.43 Uhr

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Zehnter Jahrestag Lehman-Pleite

Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ist im September genau zehn Jahre her. Die Immobilien- und Finanzkrise stürzte seinerzeit Volkswirtschaften und Finanzmärkte in die größte Weltwirtschaftskrise seit den 1930-er Jahren. Weitere Bankenpleiten, Staatskrisen, Euro-Rettungsschirme und Null-Zins-Politik der EZB waren die Folgen.

Der Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix beleuchtet in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk und der Programmgruppe ARD-Börse TV in einer neuen, abendfüllenden Dokumentation den Crash von 2008 und die Konsequenzen für Banken, Länder und Verbraucher. Dafür sucht der Bonner Sender Beteiligte, Entscheider und Betroffene, die als Zeitzeugen für ein Fernsehinterview zur Verfügung stehen. [mehr]

Mo, 16.04.2018, 12.15 Uhr

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Angesichts des von US-Präsident Trump angedrohten Militärschlags in Syrien hat der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, vor einer folgenschweren Eskalation des Konflikts gewarnt: „Wir stehen an der Schwelle zu einem heißen Krieg. Alles läuft auf eine Konfrontation zwischen den beiden nuklearstrategischen Supermächten, den Vereinigten Staaten und Russland, zu. Das ist eine Situation, die auch auf unsere eigene Sicherheit erhebliche Auswirkungen haben könnte“, sagte Kujat im phoenix-Interview. In der aktuellen Situation gehe es allein darum, Eskalation zu verhindern. Stattdessen sehe er eine Bundeskanzlerin, „die den Konflikt verbal anheizt und sich nicht darum bemüht, für Zurückhaltung und Mäßigung zu sorgen und nicht dazu beiträgt, das Vertrauen in die Großmächte wieder aufzubauen“, bedauerte Kujat. [mehr]

Do, 12.04.2018, 11.10 Uhr

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Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Claudia Roth, hat den klaren Wahlsieg des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban als keinen guten Tag für Ungarn und Europa bezeichnet. "Er hat eine widerwärtige, abscheuliche Kampagne gefahren, Ängste geschürt, hat die Gesellschaft gespalten und Lügen verbreitet", erklärte die Politikerin von Bündnis90/Die Grünen in der Sendung "Unter den Linden" im Fernsehsender phoenix (Montag, 9. April). [mehr]

Mo, 09.04.2018, 20.15 Uhr

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So, 13.05.2018 - So, 20.05.2018

phoenix-Dokumentation über Klimawandel in Alaska erhält RIAS-Medienpreis

Bonn/Berlin - Der ARD-Korrespondent Jan Philipp Burgard wird für seine phoenix-Dokumentation „Alaska im Klimawandel“ mit dem RIAS Medienpreis 2017 ausgezeichnet. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern das Schmelzen riesiger Gletscher und die vom Untergang bedrohte Insel Shishmaref. Dabei nimmt Burgard die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Ureinwohnern Alaskas, die um ihre Heimat kämpfen. „Er lässt beide Seiten zu Wort kommen – die Umweltaktivisten genauso wie die Unternehmer und Republikaner, die Trumps Deregulierungen unterstützen“, so die neunköpfige Jury in ihrer Begründung. [mehr]

Mo, 09.04.2018, 12.30 Uhr

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Bonn. Alexander Graf Lambsdorff, der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, hat den deutschen Unionsparteien zu wenig kritische Distanz zu Viktor Orbán vorgeworfen. In den letzten Jahren habe es in Ungarn eine Art Gleichschaltung der Presse gegeben und es seien nur Pro-Orbán-Nachrichten verbreitet worden. „Gleichzeitig hat Orbán dafür gesorgt, dass er innerhalb der EVP, der europäischen, christdemokratischen Parteienfamilie - in Brüssel bleibt, so dass die Kritik von dort nicht nur nicht kommt, sondern man ihn sogar unterstützt. CDU und CSU hier aus Deutschland unterstützen eine wirklich autoritäre Medienpolitik, eine Politik, die auch die Unabhängigkeit der Justiz in den letzten Jahren gefährdet hat, eine Politik, die immer wieder mit antisemitischen Stereotypen spielt. Also eine sehr, sehr unerfreuliche Mischung, die Orbán aber als kluger Taktiker sehr gut absichert, indem er sich in Brüssel der Rückendeckung durch die Konservativen versichert.“, sagte er im phoenix-Interview. [mehr]

Mo, 09.04.2018, 11.33 Uhr

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Aalen/Bonn, 4. April 2018. Der Obmann im Auswärtigen Ausschuss der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Roderich Kiesewetter, hat die vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene Neubewertung der Sicherheitslage in Syrien scharf kritisiert. „Ich halte das Vorgehen unseres Innenministeriums für nicht angemessen“, sagte der CDU-Politiker im phoenix-Interview. Die Lage im Krisengebiet sei dramatisch und werde durch das „völkerrechtswidrige Vorgehen“ der Türkei im Norden Syriens weiter destabilisiert. „Die Bundesrepublik Deutschland ist gut beraten, diese sicherheitspolitische Analyse zu machen, aber nicht mit dem Ziel der Rückführung von Flüchtlingen. Das ist frühzeitig und politisch unbedacht“, so Kiesewetter. „Es wird kein Flüchtling nach Syrien zurückkehren, wenn Assad an der Macht bleibt, oder dieses iranisch-russisch-türkische Terrorregime bleibt.“ [mehr]

Mi, 04.04.2018, 11.58 Uhr

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