Dokumentation

Sonntag, 20. Mai 2018, 20.15 Uhr

Die Elbe – Eine Flussreise

Am Elbedeich bei Lenzen; 'Bild: phoenix/rbb' (S2)   Am Elbedeich bei Lenzen

Die Elbe – einer der großen deutschen Ströme – fließt auf ihrem Weg zur Nordsee 727 Kilometer mitten durch Deutschland. Sie verbindet das weltberühmte Dresden und die ehrwürdige Elbmetropole Magdeburg mit Hamburg, Deutschlands Tor zum Meer. An ihren Ufern liegen so vielgestaltige Landschaften wie die sächsischen Weindörfer, die sich dicht an dicht reihen, oder die nur dünn besiedelte Brandenburger Prignitz. Die Elbe ist ein seit Jahrhunderten von Menschen geformter Kulturstrom.

Die Elbe ist eine Naturgewalt, aber auch Lebensader wertvoller Naturlandschaften. Weil es über 600 Kilometer keine Stauwerke gibt, die den Lauf des Flusses stören, konnten sich an der Elbe einzigartige naturnahe Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen erhalten, die vom jahreszeitlichen Wechsel der Wasserstände abhängig sind. Sie stehen im UNESCO Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ unter besonderem Schutz. Es erstreckt sich über mehrere Bundesländer. Auch die Elb-Regionen der Westprignitz, dem nordwestlichsten Zipfel Brandenburgs, mit der Stadt Wittenberge, gehören zum Biosphärenreservat. Aus einer ehemals typischen Industriestadt ist ein beliebtes Ziel für Fahrrad- und Naturtouristen geworden. Gleich hinter Wittenberge begann der berüchtigte 90 Kilometer lange Elbabschnitt der deutsch-deutschen Grenze mit meterhohen Stacheldrahtverhauen, Hundelaufgängen und kilometerbreiten Sperrzonen. Selbst Anwohner durften sie nur mit Sonderausweis betreten. Wo früher die DDR Grenzer patrouillierten, führt heute der beliebte Elberadweg auf den Deichkronen entlang.

Film von Sabine Loll, RBB/2014


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