Dokumentation

Freitag, 09. Februar 2018, 20.15 Uhr

Deutschland von oben

20.15/0.45 Uhr Deutschland von oben - Stadt

Archäologischer Park in Xanten.; Bild: PHOENIX/ZDF/Peter Thompson/colourFIELD' (S2   Archäologischer Park in Xanten.

Erstaunlich, was ein Perspektivwechsel bewirkt: „Deutschland von oben“ präsentiert das Land ausschließlich aus der Vogelperspektive. Während eines kompletten Jahres flog das Filmteam mit Hubschrauber, Ultraleichtflugzeug oder Motorflugzeug über Deutschlands Landschaften und Städte. Die Alpen und die Mittelgebirge, die Heidelandschaften und das Wattenmeer, die großen urbanen Zentren und das ländliche Idyll – kaum eine Region in Deutschland gleicht der anderen. Zusammen ergeben sie das facettenreichste Bild Deutschlands, das je im Fernsehen zu sehen war.

Folge eins der Reihe schaut auf die Städte, in denen die meisten Menschen leben. Aus der Luft verraten sie die Geheimnisse ihrer Baupläne, ihre innere Logik und manche ihrer versteckten Lebensadern. „Deutschland von oben“ zeigt die Dächer und Türme großer und kleiner Städte, die Bahntrassen und Straßenzüge, auf denen jeden Morgen über 40 Millionen Menschen, fast alle zur gleichen Zeit, zur Arbeit oder zur Schule streben.

Film von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus, ZDF/2011

21.00/1.30 Uhr Deutschland von oben - Land

Spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist unser Land das europäische Transitland Nummer Eins. Durch kein Land rollt so viel Durchgangsverkehr wie über das Autobahnnetz Deutschlands. Stauflieger erfassen das programmierte Chaos, wenn die Urlaubszeit beginnt, oder Unfälle den scheinbar endlosen Fluss auf den Verkehrswegen zum Erliegen bringen. Bei all den Verkehrswegen durch Deutschland und über Deutschland hinweg kann man von ganz oben aber auch eine besondere Überraschung erleben: die Landschaften, die fast menschenleer dem Zugriff trotzen.

In den Berchtesgadener Alpen sind manche entlegenen Berghütten kaum anders zu versorgen als mit dem Hubschrauber. Von der Bierdose bis zur neuen Dachrinne: Alles muss eingeflogen werden. In den abgelegenen Gebieten, in Mittelgebirgen, im Elbtal, am Alpenrand sieht „Deutschland von oben“ bisweilen aus wie Kanada, Neuseeland oder die Tundra. Die Steinadler haben hier ihre Refugien gefunden. Sky ist einer von ihnen. Die Kamera ist mit ihm geflogen und schaut mit ihm auf ein Land, das von dort oben manchmal ganz geheimnisvoll und fremd aussieht.

Film von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus, ZDF/2011

21.45/2.15 Uhr Deutschland von oben - Fluss

Deutsche Gewässer waren schon immer mehr als einfach nur Wasser: der von Burgen gesäumte Rhein, der Hamburger Hafen und die Elbe, Ebbe und Flut am Wattenmeer, das Echo am Königssee oder das endlose Spiegelgrau des Bodensees – es sind die Flüsse, Meere und Seen, mit denen viele Deutsche so etwas wie Heimat verbinden. Der dritte und letzte Teil von „Deutschland von oben“ zeigt das Thema Fluss und Meer im ganz realen, aber eben auch im übertragenen Sinn.

Wenn die Seehundzähler Kai Abt und Karl-Heinz Hildebrandt aus den Fenstern ihres kleinen Fliegers blicken, könnte man meinen, sie kreuzten über der Südsee. Doch auf den gleißenden Sandbänken im Türkisblau des Wattenmeers suchen sie nicht nach Piratenschätzen oder Korallen, sondern nach Seehunden. Inzwischen haben sich die Bestände erholt - eben weil sie seit Jahren im Nationalpark Wattenmeer geschützt und gezählt werden: aus der Luft.

Film von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus, ZDF/2011


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