Dokumentation

Sonntag, 04. Februar 2018, 22.30 Uhr

Die gestohlene Kindheit - Aufwachsen in Afghanistan

Jedes vierte zivile Opfer in Afghanistan ist heute ein Kind. Kinder sind oft die ersten Opfer. Zum Beispiel die Jungen, die vor den Toren Kabuls eingesperrt sind.; Bild: PHOENIX/ARD-Studio Neu Delhi' (S2)   Jedes vierte zivile Opfer in Afghanistan ist heute ein Kind. Kinder sind oft die ersten Opfer. Zum Beispiel die Jungen, die vor den Toren Kabuls eingesperrt sind.

Niazwali ist zwölf Jahre alt. Er trägt bereits die Verantwortung für die gesamte Familie. Er sammelt Müll und verkauft das, was verwertbar ist. Vom Erlös besorgt er Brot für seine Geschwister. ARD-Korrespondent Gábor Halász begleitet ihn und andere Kinder in Afghanistan, die im Schatten von Krieg und Terror aufwachsen. Kinder sind oft die ersten Opfer des Krieges. Eine Million von ihnen ist unterernährt. Sie müssen früh arbeiten, und selbst wenn sie die Schule beenden, haben sie am Ende kaum Chancen.

Vieles hängt zudem davon ab, ob man als Junge oder Mädchen geboren wird. Fatima wächst als Musawir auf: Gemeinsam mit ihren Eltern täuscht sie vor, ein Junge zu sein. Nur Töchter zu bekommen steht in Afghanistan gleich mit elterlichem Versagen. Also wird geschummelt – Fatima darf Fußballspielen und Eislaufen. Doch wenn die Pubertät beginnt, bricht das Lügengebilde zusammen.

Film von Gábor Halász, phoenix/MDR/2017


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