Dokumentation

Dienstag, 30. Januar 2018, 20.15 Uhr

Monsun

20.15/0.45 Uhr Monsun - Die Zeit des Wartens

Überschwemmte Straßen; Bild: PHOENIX/ZDF/arteF' (S2)   Überschwemmte Straßen

Für die einen ist es das größte Spektakel, das die Erde zu bieten hat, für andere ist es ein Symbol des Lebens: der Monsun. In den vier Monaten zwischen Juni und September bringt der Monsun in Indien über 75 Prozent der jährlichen Niederschlagsmenge und deckt somit einen Großteil des Wasserbedarfs für die Bevölkerung. Jedes Jahr gegen Ende Mai wechseln in Indien die vorherrschenden Winde die Richtung. Sie wehen dann landeinwärts und bringen feuchte Luftmassen vom Indischen Ozean mit. Dies bedeutet das Ende der Trockenzeit und den Beginn des Sommermonsuns.

Der erste Teil des Films zeigt das gespannte Warten der indischen Bevölkerung auf die ersten Regenfälle und gibt Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler, die sich mit dem wichtigen meteorologischen Phänomen befassen.

In der Wetterstation in Thiruvananthapuram an der Südspitze Indiens warten die Meteorologen auf Anzeichen, die auf das Nahen des Monsuns hindeuten. Animierte Karten verdeutlichen, wie der Wind über dem Ozean entsteht und landeinwärts weht. Und in Pune, dem indischen Silicon Valley, befassen sich Wissenschaftler mit der Vorausberechnung des Monsuns, der für die Wirtschaft des Landes von entscheidender Bedeutung ist.

Film von Sturla Gunnarsson, arte F/2015

21.00/1.30 Uhr Monsun - Die Regenzeit

Der Monsun gilt als die „Seele Indiens“. Seit Jahrtausenden bestimmt der Regen das Leben von Millionen Menschen auf dem Subkontinent. Nach dem bangen Warten der Bevölkerung auf die Regenzeit befasst sich der zweite Teil mit ihren wohltuenden, mitunter jedoch auch verheerenden Auswirkungen. Der Monsun erreicht nicht das ganze Land zur selben Zeit und legt im Lauf des Sommers Pausen ein. Vom Südwesten zieht er nach und nach nordwärts zum Golf von Bengalen.

Der Filmemacher Sturla Gunnarsson ist dem Monsun-Regen von den Ufern des Indischen Ozeans bis zu den Ausläufern des Himalayas nachgereist. Schon beim ersten Gewittergrollen am Horizont sind jedes Jahr die gleichen Befürchtungen zu hören: Ist der Regen zu stark, werden Häuser und Menschen mitgerissen und Ernten zerstört; regnet es zu wenig, bekommen die Felder nicht genug Wasser, so dass die Erträge schrumpfen und die Preise in die Höhe schnellen. Seit Jahrtausenden lässt der Monsun-Regen die Menschen in ganz Indien hoffen oder verzweifeln. Er ist ein wichtiger Schlüssel, um zu verstehen, was alle Menschen auf dem Subkontinent eint, trotz religiöser, kultureller, sozialer und geografischer Unterschiedlichkeiten.

Film von Sturla Gunnarsson, arte F/2016


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