Dokumentation

Sonntag, 28. Januar 2018, 20.15 Uhr

Unsere Ozeane (1/4 & 2/4)

20.15/1.00 Uhr Unsere Ozeane 1/4: Im Blau der Tiefe

Krake (Foto); 'Bild: PHOENIX/ARTE' (S2)   Krake (Foto)

Unsere Ozeane – sie sind die größte Klimamaschine, die weltweit wichtigste Nahrungsquelle und der Wirtschaftsraum der Zukunft. Bis heute sind weite Teile der Ozeane unerforscht und das Leben darin ein großes Geheimnis. Wie funktioniert das Ökosystem Ozean und wie leben seine Bewohner? Die Filmemacher Jacques Cluzaud und Jacques Perrin bemühen sich um Antworten. Im ersten Teil ihrer vierteiligen Filmreihe zeigen sie, wie verschiedene Hochseetiere in den unendlichen Weiten des Wassers überleben – ohne jeden festen Grund, auf dem sie sich niederlassen oder verstecken könnten. Und ob Walhai, Thunfisch oder Blauwal, sie müssen den Meeresströmen folgen, um auf der Reise in der großen Meereswüste ihre Nahrung zu finden.

Im Jahr 2005 brachen die Filmemacher auf, um einen neuen Blick auf die Fauna der Weltmeere zu werfen und diesen Blick einem breiten Publikum nahezubringen. Innerhalb von fünf Jahren entstanden an 54 geschützten Standorten weltweit von der Arktis bis zur Antarktis Aufnahmen von mehr als 200 Arten von Meerestieren.

Die eindrucksvolle Doku-Reihe präsentiert die Beziehungen der Arten untereinander und ihre jeweilige Position im umgebenden Ökosystem. Sie zeigt die Einzigartigkeit der Meeresbewohner, ihr artenspezifisches Verhalten und ihre Rolle bei der Stabilisierung ihres Lebensraumes.

Film von Jacques Perrin, Jacques Cluzaud, ZDF/arte 2012

21.00/1.45 Uhr Unsere Ozeane 2/4: In Sand und Algen

Neben tiefen Schluchten und berggleichen Erhebungen gibt es auch unter der Meeresoberfläche zahlreiche sandige Ebenen. Und in und unter diesem Sand verbergen sich zahlreiche Tiere. Nur ab und zu treten rollende, beobachtende Augen, spitze Stacheln, geöffnete Atemröhren und sich plötzlich aufrichtende Fühler aus der scheinbar leeren Fläche hervor. Das Geheimnis des Überlebens in dieser völlig relieflosen Welt besteht darin, sich unter den Sandkörnern zu vergraben und unsichtbar zu machen.

Im Kontrast dazu stehen riesige submarine Algenwälder, die undurchdringlich erscheinen. Auch in ihnen lässt sich für viele Tiere rettender Unterschlupf finden. So fühlen sich im Gestrüpp der Algen unter anderem Seeotter und Ohrenrobben gut geschützt.

Film von Jacques Perrin, Jacques Cluzaud, ZDF/arte 2012

Dokumentation

Seeotter (Foto); "Bild: PHOENIX/ARTE" (S2)

Montag, 29. Januar 2018, 20.15 Uhr

Unsere Ozeane (3/4 & 4/4)

Es gibt Tiere, die sich keinem Lebensraum eindeutig zuordnen lassen: Leguane, Pinguine, Delfine, Wale und alle anderen Meeressäuger haben eindeutig Vorfahren, die einst Landtiere waren. Doch nun verbringen sie ihre Lebenszeit – vollständig oder zum großen Teil – im Wasser. Sie können als Zeugen dafür herangezogen werden, dass sich im Zuge der Evolution neue Lösungen fanden, um vor mehreren Millionen Jahren wieder in die Wasserwelt zurückzukehren und sich einem anderen Ökosystem anzupassen. Und die Säugetiere führten außerdem etwas ein, was es im Ozean vorher nie gegeben hatte: Zärtlichkeit. [mehr]



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