Dokumentation

Montag, 01. Januar 2018, 20.15 Uhr

Thementag: Alles im Fluss - Vom Mekong bis zum wilden Rhein

20.15 Uhr Donau - Lebensader Europas: Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer

Mit dem prächtigen Kopfschmuck, dem orangebräunlichen Gefieder wirkt der Wiedehopf wie ein exotischer Vogel. Er stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum.; Bild: PHOENIX/WDR/nautilusfilm' (S2)   Mit dem prächtigen Kopfschmuck, dem orangebräunlichen Gefieder wirkt der Wiedehopf wie ein exotischer Vogel. Er stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum.

Fast 3.000 Kilometer legt die Donau zurück auf ihrem Weg von der Quelle im Schwarzwald bis zum Delta an der rumänisch-ukrainischen Schwarzmeerküste. Dabei durchfließt sie unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am Strom ebenso wie die Jahreszeiten. Sie steuern Vogelzug, Paarungs- und Brutperioden, Jagdsaison und Winterruhe. Wo die Donau fließt, beherrscht sie die Natur und das Leben der Menschen.

Entlang der Donau herrscht nie Stillstand. Alles steht unter dem Einfluss des Wetter- und Klimageschehens. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am Strom ebenso wie die Jahreszeiten. Napoleon nannte die Donau „Königin der Flüsse Europas“. Kein Strom kann sich mit der kulturellen und geschichtlichen Vielfalt an Städten und Landschaften messen, die die Donau durchfließt. Von der Quelle im Schwarzwald bis zum Delta an der rumänisch-ukrainischen Schwarzmeerküste durchquert sie zehn Länder und vier Hauptstädte und ist damit zwar nicht der längste, aber der internationalste Fluss der Welt. Als Lebensader verbindet die Donau spektakuläre Flusslandschaften: Karstschluchten der Schwäbischen Alb, endlose Weiten der hitzeflirrenden Puszta, schneebedeckte Gipfel des Alpenvorlandes, imposante Canyons des Eisernen Tores und ein einzigartiges Flussdelta mit der größten Schilflandschaft der Erde.

Film von Michael Schlamberger, Rita Schlamberger, BR/2012

21.00 Uhr Donau - Lebensader Europas: Zwischen Flut und Frost

Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Die Donau ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst.

Während das Hochwasser in den Aulandschaften und im Delta für fruchtbares Leben sorgt, ist es in den regulierten Abschnitten der Donau eine Bedrohung für Städte und Ansiedlungen. Nur selten noch lebt der Mensch im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann. Der zweite Teil des opulenten Flussporträts zeigt die vielen Gesichter der Donau im Wechsel von Flut und Frost, Hitze und Trockenheit.

Film von Michael Schlamberger, Rita Schlamberger, BR/2012

21.45 Uhr Wilder Rhein: Von der Nordsee zur Lorelei

Die filmische Reise von der Mündung bis zur Quelle des Rheins führt durch Landschaften, in denen auch echte Wildnis zu finden ist. Hier sind so viele Tiere und Pflanzen zu Hause wie an keinem anderen Fluss Europas. Spektakuläre Bilder liefern das Porträt eines faszinierenden Naturraumes. Der erste Teil der Dokumentation beginnt dort, wo der Rhein eigentlich endet, in seinem Mündungsgebiet an der niederländischen Nordseeküste. Die Reise stromaufwärts führt durch die Industrieanlagen des Ruhrgebiets bis an den durch die Romantik verklärten Lorelei-Felsen bei Sankt Goarshausen.

Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.

Film von Jan Haft, WDR/2013

22.30 Uhr Wilder Rhein: Von den Burgen bis in die Berge

Im zweiten Teil der Reihe folgt das Kamerateam dem Fluss bis zu seiner Quelle in den Schweizer Alpen. Dabei führt der Weg vorbei an zahlreichen Bergen, auf deren Gipfeln sich stattliche Burgen erheben. Die Flussreise startet am Lorelei-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein. Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses.

Film von Jan Haft, WDR/2013

23.15 Uhr In den Tiefen des Okawango

In der Trockenzeit strömt Wasser in das Binnendelta des Okavango im Norden Botsuanas. Alles Leben, das die Entbehrungen der Wüste überstanden hat, strebt ihm entgegen. Denn ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Trockenzeit wird das Okawango-Delta überflutet. Die Dokumentation zeigt, wie die mächtige Flut das Ökosystem des Deltas verwandelt - sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche.

Dieses Delta, das eine außerordentliche biologische Vielfalt aufweist, wird dann auch von Flusspferden und Nilkrokodilen aufgesucht.

Dank der großen Unterwassererfahrung des Kameramanns Brad Bestelink, der seit Jahren die geheimnisvollen Flussarme, Kanäle und Lagunen des Deltas erforscht, konnten diese gefährlichsten Tiere Afrikas aus der Nähe gefilmt werden. Weitere spektakuläre Aufnahmen gelangen vom Tigerfisch - das afrikanische Pendant der Piranhas -, dem Wels und einer Menge exotischer Lebewesen, die auf dem Flussgrund oder zwischen den Papyrusstengeln leben.

Film von Graeme Duane und Bronwyn Kohler, ZDF/2013


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