Dokumentation phoenix Thema

Freitag, 09. Februar 2018, 09.15 Uhr

Ein System am Limit - Pflegenotstand in Deutschland

Die Würde des Menschen wird bei uns täglich verletzt…“ - mit diesem Satz hat der junge Krankenpfleger Jorde Bundeskanzlerin Angela Merkel im Herbst 2017 in der „Wahl–Arena“ konfrontiert und damit die problematische Situation in der Pflege, ob in Kliniken, Heimen oder durch mobile Dienste, in den Focus der Öffentlichkeit gerückt. Seitdem sind die Politiker um Schadensbegrenzung bemüht, ein genereller Tariflohn und Neuanwerbung von Pflegekräften stehen auf der Tagesordnung. Aber reicht das aus? Lassen sich die strukturellen Defizite des deutschen Pflegsystems so einfach beheben? Der demographische Wandel ist überall spürbar, aktuell sind drei Millionen Menschen pflegebedürftig. Ein Drittel von ihnen leben in Heimen, auch da fehlen die Pflegekräfte. Der Personalschüssel ist alarmierend: auf eine Pflegkraft kommen im Durchschnitt dreizehn Patienten, in der Nachtschicht sogar zwanzig.

An konkreten Beispielen zeigt phoenix den stressigen Alltag in Deutschlands Krankenhäusern und Altenheimen. Phoenix-Reporterin Inge Swolek besucht eine 93-jährige Frau, die mit Unterstützung der ambulanten Dienste und von Alltagsbegleitern in den eigenen vier Wänden lebt. Dabei wird deutlich, wie belastend die häusliche Pflege für die Angehörigen ist. Ein Blick in die skandinavischen Länder, wo die Pflege komplett in staatlicher Hand liegt zeigt, wo es funktioniert.

Unsere Reporterin Inge Swolek spricht mit ehemaligen Patientenbeauftragten der Bundesregierung und dem aktuellen Gesundheitsminister von NRW, Karl–Josef Laumann, dem Sozialexperten Prof. Dr. Stefan Sell und Tobias Fischer, dem Leiter der Demenzstation in der Diakonie Köln-Michaelshoven.


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