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Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt: "Wir wollen dritte Kraft werden"

Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, hat deutlich gemacht, dass es in den kommenden Monaten bis zum 24. September auch darum gehe, dass die Partei geschlossen agiere. "Manche haben Cem Özdemir und ich überrascht, als wir auf der Bundesdelegiertenkonferenz sehr kämpferisch und klar gesprochen haben. Aber das sind wir. Es fühlt sich sehr gut an, wenn die Partei so hinter einem steht", bewertete Göring-Eckardt den Parteikonvent im Fernsehsender phoenix äußerst positiv und fügte hinzu: "Wir wollen dritte Kraft bei der Bundestagswahl werden."

Wichtig sei es, dass die Bürger nicht den Eindruck erhielten, für die Grünen stünden Koalitionsfragen im Mittelpunkt. Wichtig sei es, "nicht darüber zu reden mit wem, sondern für was" man einstehe. Sollte man tatsächlich nach der Wahl in der Lage sein, mit anderen eine Regierung zu bilden, werde dies kompliziert. "Es wird mit allen schwierig werden", so Göring-Eckardt.

Der scheidende Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele mahnte seine Partei, auch über außenpolitische Themen wie die Einsätze der Bundeswehr eine Sprachregelung zu finden. "Ich hoffe, dass wir in diesem Punkt in den kommenden Wochen nochmal zulegen. Die Wähler wollen wissen, ob nach 16 Jahren Bundeswehr in Afghanistan da jetzt auch mal Schluss ist", so das grüne Urgestein.

So, 18.06.17, 14.45 Uhr

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