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EZB-Anleihenkäufe: Schneider hofft auf breite Mehrheit / Pauschalkritik von Konservativen ökonomisch einseitig

Vor der EZB-Entscheidung zum Kauf von Staatsanleihen in Höhe von 500 Mrd. Euro hofft Carsten Schneider auf eine „breite Entscheidungsmehrheit“ für die Anleihenkäufe. Politische Konflikte untereinander sollten nicht zusätzlich auf der Ebene der Zentralbank geführt werden: „Das schadet der Glaubwürdigkeit der Europäischen Zentralbank“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im phoenix-Interview. „Ich erwarte, dass die EZB ihren Job macht und diese Erwartung letztendlich, auch mit angemessen steigenden Preisen, erfüllt“. Schneider kritisierte die unterschiedliche Finanz- und Währungspolitik der EU-Staaten: „Das ist der Konstruktionsfehler des Euros. Ich glaube, wir müssen dort ansetzen, um uns bei der Finanzpolitik viel stärker zu vereinheitlichen.“

Konservative Kritik an der EZB-Politik wies Schneider zurück: „Das ist sehr einseitig und ökonomisch eindimensional, was da stattfindet, insbesondere von konservativer Seite“, so Schneider.

Do, 22.01.15, 10.09 Uhr

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