Gesprächssendung Internationaler Frühschoppen

Sonntag, 05. März 2017, 12.00 Uhr

Zwischen Flüchtlingsstreit und Nationalismus - Zerfällt Europa?

Europa steht weiter mächtig unter Druck. Vor allem das schwierige Verhältnis zur Türkei rückt immer weiter in den Fokus. Nicht nur die Verhaftung des Welt-Korrespondenten Deniz Yücel stößt auf breite Kritik, auch das für den 16. April geplante Referendum Erdogans macht den EU-Partnern Sorgen. Unverhohlen droht Erdogan damit, den „Flüchtlingsdeal“ platzen zu lassen, und dann? Hunderttausende Flüchtlinge und Migranten allein aus Westafrika machen sich auf den Weg und drängen an Europas Außengrenzen. „Entweder wir handeln jetzt, oder es werden in den kommenden 20 Jahren Millionen Afrikaner nach Europa strömen“, sagt EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani.

Die EU muss handeln und findet doch keine gemeinsame Linie im Umgang mit diesem Problem. Auch der Wahlerfolg europakritischer Parteien, der Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft und die Kritik des neuen amerikanischen Präsidenten Trump setzen der EU zu.

Wie lange kann die Staatengemeinschaft diesem Druck noch standhalten? Wie wird die EU wieder handlungsfähiger? Und wie könnte eine gemeinsame Linie gegenüber der türkischen Regierung aussehen?

Michael Hirz diskutiert mit fünf Journalistinnen und Journalisten aus fünf Ländern:

Boris Kalnoky, Ungarn, freier Journalist
Aurora Minguez, Spanien, Radio Nacional de España
Peter Pauls, Deutschland, Kölner Stadt-Anzeiger
Cornelia Primosch, Österreich, ORF Brüssel
Haig Simonian, Großbritannien, freier Journalist

 

 


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