Gesprächssendung

Sonntag, 16. Mai 2010, 13.00 Uhr

WISSENSCHAFTSFORUM PETERSBERG - Kraftquelle oder Alptraum? Wie der Schlaf auf uns wirkt

Wiederholung: Sonntag, 16. Mai 2010, 22.30 Uhr

Moderatorin Nina Ruge; PHOENIX/Firley Nina Ruge moderiert das WISSENSCHAFTSFORUM PETERSBERG

Nina Ruge diskutiert mit

Prof. Dr. Michael Schredl, Wissenschaftlicher Leiter des Schlaflabors am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit der Universität Mannheim

Prof. Dr. Jürgen Zulley, Professor für Biologische Psychologie Universität Regensburg, Leiter Schlafmedizinisches Zentrum

Annette Kast-Zahn, Diplom-Psychologin und Buchautorin

Reinhard Müller, Bundessprecher des VdK Fachverband Schlafapnoe/Chronische Schlafstörungen

Für die einen ist er Kraftquelle und die schönste Zeit des Tages, für die anderen wird er quasi jede Nacht zum Alptraum: der Schlaf. Umfragen zufolge leidet jeder Fünfte in Deutschland unter Schlafstörungen. Sie können im Extremfall zu schweren Depressionen und körperlichen Schäden führen.

Was ist der Schlaf, wie wirkt er auf unseren Körper und unsere Psyche? Wie viel Schlaf braucht der Mensch und wird ihm in der heutigen Zeit ein ausreichender Stellenwert eingeräumt? Oder sieht unsere moderne Gesellschaft den Schlaf nur als notwendiges Übel, das für die Erbringung von Leistung notwendig ist?

Die Wirtschaftskrise und zunehmender existenzieller Druck machen immer mehr Menschen krank. Nicht selten äußern sich Erschöpfungserscheinungen in weit reichenden Schlafstörungen. Entsprechend hat sich rund um das Thema Schlaf und Erholung eine ganze Gesundheits- und Wellness-Industrie herausgebildet – mit hohen Umsätzen. Aber auch die Pharmaindustrie verdient kräftig an der „Volkskrankheit Schlafstörungen“: Mehr als 500 Millionen Euro im Jahr geben die Menschen in Deutschland alleine für Schlafmittel aus.

Kann eine individuelle Umstellung des Lebensrhythmus helfen oder muss sich gesellschaftlich etwas ändern? Brauchen wir eine neue Schlaf- und Gesundheitskultur? Oder sind Schlafstörungen bei vielen Menschen einfach nur Einbildung und „Modeerscheinung“ - für andere hingegen aber gutes Geschäft?

Fotos für Redaktionen ab 11. Mai 2010 unter www.ard-foto.de. PHOENIX-Pressestelle •Telefon 0228 9584-193• pressestelle@phoenix.de


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