Dokumentationen

Dokumentation

Petra Gerster

Am Anfang waren die Zisterzienser nur eine kleine radikale Minderheit unter den Mönchen, weil ihnen der Sittenverfall ihrer Brüder ein Skandal war. Ihr Kampfruf hieß „Einfachheit“. Statt dem Luxus zu frönen und sich bedienen zu lassen, wollten die weißen Mönche zurück zu den Ursprüngen des Mönchtums, wollten ein asketisches, gottgefälliges Leben führen und wieder ausschließlich von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Doch mit dem wachsenden  Erfolg ihrer Bruderschaft entfernten sie sich zusehends von ihren ehrenwerten Grundsätzen und stießen an die Grenzen ihres Wachstums – der Anfang vom Niedergang des Ordens. Petra Gerster begegnet Historikern, Önologen und Ökonomen, um die Geschichte der Zisterzienser zu erzählen. [mehr]


Dokumentation

Dienstag, 12. Dezember 2017, 20.15 Uhr

Alexander der Große (1/2 & 2/2)

20.15/0.45 Uhr Alexander der Große

1/2: Auf dem Weg zur Macht

Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des späteren großen Herrschers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben.

20.15/0.45 Uhr Alexander der Große

2/2: Bis ans Ende der Welt

Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus.

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Dokumentation

Der Schafhirte mit seiner Herde in der Hochebene von Korca; Bild: PHOENIX/ZDF/Nikolai von Graevenitz" (S2)

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 20.15 Uhr

Zauberhaftes Albanien

Der europäische Kontinent ist kartographiert, vermessen und erforscht. Umrankt von Vorurteilen und Schauergeschichten über archaische Gewohnheitsrechte gibt es jedoch noch ein Land, das wie ein weißer Fleck auf der Landkarte des südöstlichen Europas liegt: Albanien. Von Kriegen erschüttert und über Jahrzehnte hinweg abgeschottet von der Außenwelt, beheimatet Albanien warmherzige Menschen und unglaubliche Naturschätze. Die 2teilige Dokumentation zeigt unbekannte Regionen, spürt Traditionen auf und besucht Einheimische, die für den Aufbruch und den Wandel des Landes stehen. [mehr]


Dokumentation

Klaus Dieter Meuer wartet an einer Bushaltestelle.

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20.15 Uhr

Der Wohlstandsreport / Der Rentenreport

20.15/0.45 Uhr Der Wohlstandsreport

„Noch nie war die Armutsquote so hoch!“ – „Die Reichen werden immer reicher!“ – „Die Ungleichheit nimmt zu!“ Das sind die Schlagzeilen im Wirtschaftswunderland Deutschland, heraufbeschworen von Sozialverbänden, willfährig genutzt von politischen Parteien. Für den „Wohlstandsreport“ fragt die Autorin Ulrike Bremer genau nach: Wie steht es wirklich um den alten und neuen Slogan der Politik: „Wohlstand für alle!“? Gibt es in einem der reichsten Länder der Welt wirklich Armut? Und was bedeutet „Armut“ heutzutage in Deutschland?

21.00/1.30 Uhr Der Rentenreport

In keinem anderen Land in Europa sei das Armutsrisiko im Alter so hoch wie in Deutschland, ist immer wieder in den Schlagzeilen zu lesen. „Jeder Zweite ist von Altersarmut bedroht“, warnt Ver.di. Experten des Instituts der Deutschen Wirtschaft argumentieren anders: Auch in Zukunft werde Armut Rentner viel weniger treffen als andere Altersgruppen. Welche Aussage stimmt? Tatsächlich haben knapp 80 Prozent der Deutschen Angst vor Altersarmut. Sind die Existenzängste begründet? Ist das Rentensystem unsolidarisch? Die Filmautorin Christine Rütten geht den Fragen auf den Grund und kommt zu erschreckenden Ergebnissen. [mehr]


Dokumentation

Freitag, 15. Dezember 2017, 20.15 Uhr

Burgen - Monumente der Macht

20.15/0.45 Uhr Burgen - Monumente der Macht

Krak des Chevaliers

Im Mittelalter waren Festungen und Burgen überall in Europa Verwaltungssitz, Militärbasis und Symbol der Macht. Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs? Dan Snow präsentiert mittelalterliche Festungen und ihre spannende Geschichte. Krak des Chevaliers, über der syrischen Landschaft thronend, wurde vom Hospitaler Orden als Symbol christlicher Macht erbaut. Im Jahr 1271 kamen ein Moslemkönig und seine mächtige Armee, um die Christen aus dem Heiligen Land zu vertreiben.

Film von Ian Herring, Nicole Tomlinson, phoenix/BBC/2014

21.00/1.30 Uhr Burgen - Monumente der Macht

Chateau Gaillard

Hoch über der Seine wurde Chateau Gaillard von König Richard I. erbaut, um Englands Einfluss auf seinen Besitz in Frankreich zu sichern. Mit seinen vielen Mauern, tiefen Burggräben und seiner genialen Anordnung war Chateau Gaillard dafür entworfen, jeden Feind in die Flucht zu schlagen. Die Festung wurde auf die Probe gestellt, als sie 1203 vom französischen König Philips II. und seiner gewaltigen Armee belagert wurde, um die Engländer vom europäischen Festland zu vertreiben.

Film von Ian Herring, Nicole Tomlinson, Hugh Hardy, phoenix/BBC/2014

21.45/2.15 Uhr Burgen - Monumente der Macht

Dover Castle

Dover Castle, von König Henry II. gebaut, ragt über den Kreidefelsen der südenglischen Küste empor, um das Empire zu schützen. Mit seinen tödlichen Wachtürmen, Mauerringen und einer prachtvollen Burg war diese Festungsanlage bestens dazu geeignet, Feinde abzuwehren. Im Jahr 1216 versuchte ein ehrgeiziger französischer Prinz mit seinen Truppen, die Festung einzunehmen und die englische Krone für sich zu beanspruchen.

Film von Nathan Williams, Ian Herring, Nicole Tomlinson, phoenix/BBC/2014 [mehr]


Dokumentation

Das dunkle Erbe antisemitischer Fake News

Samstag, 16. Dezember 2017, 21.45 Uhr

Die Akte Oppenheimer

Nach dem Tod des Herzogs Karl Alexander von Württemberg wurde dessen wirtschaftspolitischer Berater Joseph Süßkind Oppenheimer (ca. 1698-1738) als Sündenbock einer politisch motivierten, judenfeindlichen Hetzkampagne hingerichtet. Der Dokumentarfilm „Die Akte Oppenheimer“ von Ina Knobloch erzählt das Schicksal des jüdischen Kaufmanns und zeigt dabei auch das erschreckend lange Nachwirken dieser fast 280 Jahre alten antisemitischen Kampagne bis in unsere Zeit. [mehr]


Dokumentation

Kevin Macdonald

Am 5. September 1972 verwandelten sich die Olympischen Spiele im Austragungsort München in eine Tragödie. Acht palästinensische Terroristen nahmen elf israelische Teilnehmer in ihrer Unterkunft im olympischen Dorf als Geisel, um 236 politische Gefangene aus israelischen und anderen Gefängnissen freizupressen. Kevin Macdonalds dramatische Chronik des palästinensischen Attentats und seiner Hintergründe wurde 2000 mit dem „Oscar“ als „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet. [mehr]


Dokumentation

Mein Ausland

Sonntag, 17. Dezember 2017, 21.45 Uhr

24 Stunden Shanghai - Am Puls der Megacity

Shanghai ist eine der dynamischsten Metropolen der Welt: Der größte Containerhafen, die längste U-Bahn, 23 Millionen Einwohner - eine Megacity. ARD-Korrespondent Mario Schmidt begleitet mehrere Shanghaier durch ihren Alltag: Hafenarbeiter, Paketboten, Essenstester. Ihnen ist gemeinsam, sie leben in einer Stadt, die viel bietet, aber auch jedem viel abverlangt. [mehr]


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