Dokumentation

Freitag, 16. Februar 2018, 20.15 Uhr

Skandinavien von oben

20.15/0.45 Uhr Skandinavien von oben Norwegen - Vom Nordkap bis zum Oslofjord

Die Stabkirche von Borgund.; Bild: PHOENIX/NDR/dmfilm und tv produktion GmbH & Co. KG' (S2)   Die Stabkirche von Borgund.

Feuerspeiende Vulkane, gigantische Eisberge, tiefe Fjorde, weiße Sandstrände und endlose Wälder: Skandinavien ist das Reich der Kontraste. Im Sommer magisches Licht und in den langen Wintern für Mensch und Tier ein Leben am Limit. Wer sich im äußersten Norden Europas im Winter fortbewegen will, braucht die Hilfe von Tove Gabrielsen, die den Weg zum Nordkap ganz brachial freifräst, mit dem Schneepflug. Die Einheimischen gehen auch bei strengsten Temperaturen ihren Hobbys nach – Tauchen zum Beispiel, zu den riesigen Königskrabben in der eisigen Barentssee.

Auf der Alm Herdalssetra leben die Ziegenbäuerin Åshild und ihr Mann Jostein mit ihren 450 Tieren. Ihre Spezialität ist brauner Karamellkäse, der erst nach stundenlangem Rühren über dem offenen Feuer seinen feinen Schokoladengeschmack erhält. Nördlich vom Sognefjord ist die Eiszeit noch zum Greifen nah. Hier liegt der Jostedalsbreen, der größte Gletscher des europäischen Festlandes. Eine der gewaltigsten Zungen des Gletschers heißt Briksdalsbreen. In diesem eisigen Reich leben Menschen. Ruben Briksdal ist einer von ihnen. Seine Familie hat der Gletscherzunge sogar ihren Namen gegeben.

Der Lysefjord ist das Tor zu den Fjorden Norwegens. Die Felswände sind steil und blank gescheuert. 604 Meter vom quadratischen Plateau fällt der Fels senkrecht hinab. Ein Hotspot für das Basejumping - Freizeitvergnügen zwischen Leben und Tod.

Oslo - ein schneeweißer Marmorbau schiebt sich wie ein Gletscher in den Fjord: die neue Oper. Kjetil Thorsen, der Architekt dieses besonderen Bauwerks präsentiert seine Vorstellungen von einer sozialeren Gesellschaft.

Film von Sven Jaax, Claas Thomsen, NDR/2012

21.00/1.30 Uhr Skandinavien von oben Finnland - Von Lappland bis Karelien

In dieser Folge geht es um Finnland. Mittelfinnland ist eine nahezu ursprüngliche Wildnis geblieben. Über Hunderte von Kilometern erstrecken sich dunkle Kiefernwälder über das Land, unterbrochen durch unzählige Seen. Die Reise beginnt auf dem See Saimaa, der größte See Finnlands, der viertgrößte Europas. Hier findet man, was es in Europa sonst kaum mehr gibt, die Flößerei. Baumstämme, in Bündeln über mehrere Hundert Meter zusammengeschnürt, werden von einem Schlepper langsam durchs Wasser gezogen.

Taisto ist seit fast 30 Jahren Flößer, jetzt ist er mit 200.000 Baumstämmen durch seichte Gewässer und starke Strömungen unterwegs.

Östlich der Ålandinseln liegt der finnische Schärengarten. Große Fährschiffe pendeln zwischen Stockholm und den finnischen Hafenstädten Turku und Helsinki. In Turku werden die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gebaut. Das Filmteam besucht die unbeliebteste Frau auf der Werft, sie ist kontrollierende Ingenieurin und trägt die Verantwortung für die Arbeitsprozesse der Schiffsmontage.

In Oulu, der Hafenstadt am Bottnischen Meerbusen, ist es Winter geworden. Kay Hahtonen ist Lotse und bringt die großen Frachtschiffe trotz des Eises sicher in den Hafen. Bei minus 33 Grad muss er im Freien arbeiten. In Oulu stößt das Team auf lautstarke Finnen. Der „Schreiende Männerchor“, den Petri Sirviö 1987 gründete, besteht aus 30 gestandenen Männern, die nicht nur Kinderlieder schreien, sondern auch Hits von Michael Jackson, Nationalhymnen oder Gesetzestexte der Europäischen Union. Und so schreien sie gegen die Kälte und dafür, dass es bald wieder Sommer wird in Finnland.

Film von Marcus Fischötter, Sven Jaax,  Carsten Prehn, NDR/2012

21.45/2.15 Uhr Skandinavien von oben Inselreich Dänemark - Von Bornholm nach Skagen

In dieser Folge steht Dänemark im Mittelpunkt. Ein Drittel der Landfläche besteht aus Inseln, kleinen und großen, bewohnten und unbewohnten. Für das flächenmäßig eher kleine Land Dänemark kommt eine enorme Küstenlänge zusammen. Kein Wunder, dass die Dänen ihr Land als „Inselreich“ verstehen und fleißige Brückenbauer sind.

Die Reise beginnt bei den Kreidefelsen der Insel Mön. Sturm und Wind setzen der Küstenlinie heftig zu. Mit der Fähre geht es nach Strynö, eine der kleineren bewohnten Inseln. 216 Menschen leben hier. Auch die Patchworkfamilie Gierlöff. Die 15jährige Sille wird die Insel bald verlassen, da es auf Strynö kein Gymnasium gibt.

Die Große-Belt-Brücke ist die längste Hängebrücke Europas. Auf Fünens Seite liegt das Städtchen Kaerteminde, wo es ein maritimes Forschungszentrum gibt. Seit Jahren geht der Bestand der Schweinswale in der dänischen Südsee zurück. Dem will man auf den Grund gehen. Erstaunlicherweise fühlen sich die Schweinswale im Testbecken sauwohl, obwohl sie in Freiheit extrem scheu sind.

Mehr als 100 Herrenhäuser gibt es auf Fünen. Schloss Egeskov ist das prächtigste von allen. Die Familie von Baron Michael Ahlefeldt-Lauvrig-Bille gehört zum dänischen Uradel. „My home is my castle“, sagt der Baron zu Recht und präsentiert sein Märchenschloss aus der Renaissance auch zahlenden Gästen, denn die Erhaltung kostet viel Geld.

Weiter geht es an die Nordseeküste der Halbinsel Jütland. Mitten im Nationalpark Wattenmeer liegt die Insel Römö, die kleine dänische Schwester der deutschen Nachbarinsel Sylt. Dort lebt Bente Krog mit Mann und Kind und ihren berühmten Jütländer Pferden, einer alten Kaltblutrasse. Jütland ist die Brücke Skandinaviens zum europäischen Festland. Dort sind auch die Strandfischer zu Hause. Nach dem Fischen wird die ganze Flotte auf den Sand gezogen und liegt dort wie eine Herde gestrandeter Pottwale.

Film von Wilfried Hauke, NDR/2012

Die Folgen „Schweden - Von Norrland bis zum Schärengarten“  und „Lofoten und Island - Inseln im Polarmeer“ am Samstag, 17. Februar, 20.15 und 21.00 Uhr


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