Dokumentation

Dienstag, 13. Februar 2018, 20.15 Uhr

Transoceanica - Die längste Busreise der Welt

20.15 Uhr Transoceanica - Die längste Busreise der Welt: Die Jungfernfahrt - Von der Copacabana zu den Cowboys

Gelbbrustara im Pantanal. Die Vögel sind auf dem Schwarzmarkt 20 000 Euro wert.; Bild: PHOENIX/ZDF/Johan von Mirbach' (S2)   Gelbbrustara im Pantanal. Die Vögel sind auf dem Schwarzmarkt 20 000 Euro wert.

Über 6.300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die Verbindung wurde erst vor sechs Jahren möglich, nachdem 2010 das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertig geworden ist. Die sechstägige Fahrt führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Die Reise beginnt am Atlantik an der Copacabana und führt durch das Feuchtgebiet Pantanal bis ins landwirtschaftliche Herz Brasiliens, den Sojastaat Mato Grosso.

Nach dem Start an Rios Copacabana passiert der Bus auf seiner Fahrt zunächst die Costa Verde, eine der schönsten Küsten Brasiliens. Dort trifft das brasilianische Bergland auf den Atlantik. 24 Stunden später fahren die Passagiere durch Mato Grosso. Er ist das Herzstück des brasilianischen Agrobusiness. Ausgedehnte Sojafelder und Zuckerrohrplantagen bestimmen das Bild.

Nur wenige Kilometer weiter westlich beginnt das Pantanal. Dieses Feuchtgebiet, das halb so groß ist wie Schweden, bietet einen idealen Lebensraum für etwa 35 Millionen Kaimane, die zur Familie der Krokodile gehören.

In den Dörfern am Rand der Transoceânica finden regelmäßig kleine Veranstaltungen statt. Edna Antonowiski ist eine der wenigen Frauen, die Rodeo betreiben. Sie muss sich bei jedem Rodeo aufs Neue gegen die gängigen Vorurteile der männlichen Konkurrenz wehren.

Film von Johan von Mirbach, ZDF/2017

21.00 Uhr Transoceanica - Die längste Busreise der Welt: Die Barrikade im Regenwald

Die aktuelle Etappe führt durch den brasilianischen Bundesstaat Rondônia, vorbei an Waldschützern und zu Matschrennen in Seifenkisten. Im brasilianischen Bundesstaat Rondônia führt die Transoceânica durch das Amazonasbecken. Vom Regenwald sehen die Busreisenden allerdings wenig. Er ist Viehweiden gewichen. 13 Millionen Rinder leben allein in diesem Bundesstaat, das sind sieben Rinder pro Einwohner.

Bevor die Straße kam, lebten hier die Suruí. Den ersten Kontakt 1969 überlebten nur 300 der 5.000 Stammesmitglieder, denn sie starben vor allem an eingeschleppten Windpocken. Heute leben wieder 1.300 Suruí in einem Reservat und lassen sich dafür bezahlen, dass sie ihren Wald schützen. Der Internetkonzern Google hilft ihnen dabei. Häuptling Almir Narayamoga Surui betreibt weltweit Lobbyarbeit für seinen Stamm und vermarktet die nachhaltig angebauten Produkte.

Film von Johan von Mirbach, ZDF/2017


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