Dokumentation

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20.15 Uhr

Wildes Skandinavien: Finnland / Grönland

20.15/0.45 Uhr Wildes Skandinavien: Finnland

Moschusoschsen gehören zu den wenigen Tieren, die den grönlandischen Winter überstehen.; Bild: PHOENIX/NDR/Uwe Anders' (S2)   Moschusoschsen gehören zu den wenigen Tieren, die den grönlandischen Winter überstehen.

Mit überwältigenden Bildern präsentiert „Wildes Skandinavien“ die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Ganz im Osten Skandinaviens erstreckt sich wie ein Mosaik aus Wasser und Wald Finnland, der wilde Osten Skandinaviens. Menschen leben hier verhältnismäßig wenige - gerade einmal fünf Millionen auf einer Fläche so groß wie Deutschland, dafür aber umso mehr wilde Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Vielfraße.

Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohl fühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt.

Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch.

Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kamera-Perspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen.

Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula (USA) bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.

Film von Oliver Goetzl, Ivo Nörenberg, NDR/2011

21.00/1.30 Uhr Wildes Skandinavien: Grönland

Kalbende Gletscher, schwimmende Eisberge und Polarlichter - Grönland ist die größte Insel der Erde, mit einem Herz aus Eis. Im Nordosten der Insel liegt der größte Nationalpark der Erde: Dies ist das Reich der Eisbären, Moschusochsen und Walrosse. Lange, dunkle Winter mit eisigen Schneestürmen machen Grönland zu einem Lebensraum für Spezialisten.

Selbst die mächtigen Moschusochsen geraten jetzt an ihre Grenzen, Nahrungsmangel macht ihnen zu schaffen. Nur die Stärksten überleben bis zum nächsten Frühjahr, wenn der Schnee endlich das Land frei gibt und die Tundra zu blühen beginnt.

1,7 Millionen Quadratkilometer groß und bis zu drei Kilometer dick ist Grönlands Eiskappe, nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. Sie bestimmt Klima, Wetter und die Lebensbedingungen der Tierwelt.

Im Nordosten der Insel liegt der größte Nationalpark der Erde, seine Fläche ist größer als die von Frankreich und Großbritannien zusammen. Dies ist das Reich der Eisbären, Moschusochsen und Walrosse. In den menschenleeren Weiten kaum zu entdecken, leben hier auch einige wenige weiße Wölfe. Millionen von Krabbentauchern brüten jedes Jahr an Grönlands Küsten - bei Brutbeginn fliegen sie manchmal in riesigen Schwärmen über ihr Brutgebiet - ein einzigartiges Naturschauspiel.

Film von Uwe Anders, NDR/2011


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