Dokumentation

Samstag, 16. Dezember 2017, 22.40 Uhr

phoenix-Preis 2017 / Dokumentarfilm-Oscar 2000: Ein Tag im September

Kevin Macdonald   Kevin Macdonald

Am 5. September 1972 verwandelten sich die Olympischen Spiele im Austragungsort München in eine Tragödie. Acht palästinensische Terroristen nahmen elf israelische Teilnehmer in ihrer Unterkunft im olympischen Dorf als Geisel, um 236 politische Gefangene aus israelischen und anderen Gefängnissen freizupressen. Kevin Macdonalds dramatische Chronik des palästinensischen Attentats und seiner Hintergründe wurde 2000 mit dem „Oscar“ als „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.

Die Angehörigen der Gruppe „Schwarzer September“ töteten zwei israelische Sportler noch vor Ablauf des gesetzten Ultimatums. Dennoch weigerte sich die israelische Regierung, wie stets in solchen Fällen, auf die Erpressung einzugehen. Auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck starben in einem chaotischen Feuergefecht sämtliche israelischen Geiseln, fünf der Terroristen und ein deutscher Polizist.

Macdonalds Dokumentarfilm über die Geiselnahme von München ist eine Zusammenstellung aus Interviews und Archivmaterial. Die dramatische Chronik des palästinensischen Attentats und seiner Hintergründe wurde 2000 mit dem „Oscar“ als „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.  Außerdem erhielt er die „Goldene Kamera“. In der deutschen Fassung spricht Otto Sander den begleitenden Kommentar.

Film von Kevin Macdonald, ZDF/1999


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