Dokumentation

Freitag, 17. November 2017, 20.15 Uhr

Planet der Menschen (1/3 bis 3/3)

20.15/0.45 Uhr Planet der Menschen: Leben am Wasser

Nur männliche Stammesangehörige der Dogon dürfen bei dem Ritual im heiligen Antogo See mitwirken; Bild: PHOENIX/ZDF/Jasper Montana' (S2)   Nur männliche Stammesangehörige der Dogon dürfen bei dem Ritual im heiligen Antogo See mitwirken

Die Dokumentarreihe dringt vor zu Menschen in den unbarmherzigsten Lebensräumen und liefert atemberaubende HD-Bilder, nie gesehene Super-Slow-Motion-Aufnahmen und grandiose Einblicke in verborgene Lebenswelten von kaum bekannten Völkern. Die filmische Reise beginnt im Korallenmeer zwischen Borneo, Sulawesi und den Philippinen. Hier ankert eines der letzten Seenomadenvölker der Welt.

Die Bajau Laut verbringen ihr ganzes Leben auf dem Meer. Sie werden tatsächlich landkrank, wenn sie mal festen Boden unter den Füßen haben. Die „Wassermenschen“ sind die besten Schwimmer der Welt. Ohne jede Ausrüstung und mit nur einem Atemzug taucht ein Bajau-Laut-Jäger in über 20 Meter Tiefe und bewegt sich dort, als wäre er an Land.

Abenteuerliche Tauchaktionen verfolgen auch die Pa-aling Männer vor der philippinischen Insel Palawan. Die Zuschauer werden Zeuge der weltweit sicherlich gefährlichsten Fangmethode.

Was wäre ein Film über Menschen am Wasser ohne die Surfer auf Hawaii?  Im Dezember 2009 türmt sich nach einem Sturm über dem Nordpazifik die Brandung haushoch. Warten auf die perfekte Welle. Tausende Schaulustige strömen an die Küste, wo wagemutige Surfer ihr Glück in den unglaublichen Tubes versuchen. Atemberaubende Bilder dokumentieren dieses riesige Surfabenteuer.

Es sind nicht nur die großen, lauten Geschichten, sondern auch die kleinen, stillen Momente der Herausforderung, die die Dokumentation ausmachen: So begleitet die Kamera zwei tibetische Kinder aus dem südlichen Himalaya auf dem wohl längsten und gefahrvollsten Schulweg der Welt. Sechs Tage sind sie mit ihrem Vater zu Fuß über den zugefrorenen Zanskarfluss unterwegs, bedroht von Lawinen und dem einbrechenden Eis.

Film von Dale Templar, ZDF/2012

21.15/1.30 Uhr Planet der Menschen: Leben im Dschungel

Kaum eine Region ist so geheimnisvoll, undurchdringlich und menschenfeindlich wie der Dschungel. Und doch sind die tropischen Regenwälder die Lebensgrundlage vieler indigener Völker in Südamerika, Afrika und Asien. Die zweite Folge des Dreiteilers präsentiert ungewöhnliche Geschichten von Kulturen aus Lebensräumen im Dschungel. Der Dschungel lässt sich nicht zähmen, und er bestraft die, die seine Gesetze missachten. Die Dokumentation spürt Menschen auf, die das Geheimnis kennen, wie man in dieser bedrohlichen Welt überlebt. Es ist ein filmischer Streifzug zu Völkern, die den Regenwald auf ungewöhnliche Weise zu ihrem Zuhause gemacht haben.

Bei einem Flug über ein Urwaldgebiet in Brasilien gelingen dem Kamerateam sogar Bilder einer Volksgruppe, die noch nie zuvor Kontakt zur Außenwelt hatte. Weltweit, so schätzt Survival International, gebe es noch etwa 100 unberührte Stämme - die meisten von ihnen in Brasilien und Peru. Die riesigen noch unerforschten Waldgebiete sind die einzigen Lebensräume der Erde, in denen ganze Gemeinschaften unentdeckt bleiben können.

Die filmische Reise beginnt in West Papua, der Heimat des kleinen Volkes der Korowei. Es lebt im schwer zugänglichen Dschungelgebiet isoliert von der Außenwelt und noch so wie seine Vorfahren vor vielen tausend Jahren. Diese ungewöhnliche Gemeinschaft hat sich perfekt an die menschenfeindlichen Bedingungen angepasst. Das Besondere: Bis heute leben die Familien in bis zu 50 Meter hoch gelegenen Baumhäusern. So sind sie gegen wilde Tiere, Parasiten, Angriffe feindlicher Clans und Überschwemmungen geschützt. Die Behausungen sind vollständig ohne Seile und Nägel errichtet.

Den Teams ist es gelungen, das Vertrauen der Korowei zu gewinnen und den Bau und das Leben in den schwindelnden Höhen der Bäume hautnah zu dokumentieren.

Ähnlich abenteuerlich ist der Einsatz im Kongo-Becken. Männer eines Pygmäen-Volkes riskieren ihr Leben, um Honig aus den Nestern in den Wipfeln der Baumriesen zu sammeln.

Die Kameraleute drangen auch tief in die Urwaldregionen Lateinamerikas vor, um die Einzigartigkeit vieler Völker zu zeigen, die im Einklang mit der Natur atemberaubende Lebenswege eingeschlagen haben. Wie friedlich Menschen mit ihrer Umwelt umgehen können, erlebte das Filmteam bei den vermutlich letzten nomadischen Jägern und Sammlern in Brasilien, dem Volk der Awa. In einer engen Gemeinschaft mit Tieren existieren auch die Awa ohne Kontakte zur Außenwelt

Film von Dale Templar, ZDF/2012

21.45/2.15 Uhr Planet der Menschen: Leben in der Wüste

Wüsten bedecken etwa ein Drittel der Landmasse der Erde. Für etwa 400 Millionen Menschen sind sie Heimat - und tägliche Herausforderung. Die letzte Folge des Dreiteilers führt durch einige der trockensten Gebiete Afrikas und zeigt Rituale, die es den Menschen erlauben, selbst die Wüsten unserer Erde zu ihrer Heimat zu machen. Die Sahara ist mit neun Millionen Quadratkilometer Wüste eine der Größten. Die Menschen, die in ihr leben, nennen sie „Meer ohne Wasser“.

Die Tubu sind Meister der Orientierung. Einmal im Jahr durchqueren die Frauen des Stammes die gewaltige Sandlandschaft der Tenéré im Norden Nigers, die nicht umsonst die „Wüste der Wüsten“ heißt. Nur so können sie den 240 Kilometer entfernten Markt erreichen - die beschwerlichste Einkaufstour der Welt.

Die Tubu reisen ohne Karte und Kompass, ihre einzigen Hilfsmittel sind die Gestirne und ihr Wissen über die Geheimnisse der Wüste.

In der südlich gelegenen Sahelzone, wo die Sahara in die Steppenlandschaft Afrikas übergeht, gibt es zwar mehr Wasser, doch auch dort wird es manchmal knapp. Dann entbrennt ein Kampf zwischen den Viehhirten und ihren Herden mit den wilden Tieren der Savanne.

Der Wechsel der Jahreszeiten bringt in den Wüsten Afrikas auch die aufregendsten Feste. Gegen Ende der Trockenzeit, wenn das Wasser bis auf wenige Tümpel verdunstet ist, begehen die Dogon ein einzigartiges Spektakel. Tausende Männer stürzen sich zum Fischfang in einen winzigen See.

Film von Dale Templar, ZDF/2012


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