Dokumentation

Samstag, 11. November 2017, 22.30 Uhr

Agrokalypse - Der Tag, an dem das Gensoja kam

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere. Der Film zeichnet ein präzises Bild über den rasant wachsenden Soja-Anbau und die Auswirkungen die unser Konsumverhalten auf Natur und Umwelt haben. Gleichzeitig zeigt er, wie es auch anders gehen könnte und bietet Lösungsansätze.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Welche Konsequenzen haben dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?

Der Dokumentarfilm verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofu-Hersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird, in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

Film von Marco Keller, phoenix/2017


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