Dokumentation

Freitag, 29. September 2017

Freitag, 29. September 2017, 20.15 Uhr

Freitag, 29. September 2017, 21.00 Uhr

Freitag, 29. September 2017, 21.45 Uhr

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Die Deutschen und die Polen (1/3 bis 3/3)

20.15/0.45 Uhr Die Deutschen und die Polen

Frieden und Krieg - Nachbarn für 1000 Jahre

Die deutsch-polnische Geschichte wird oft als eine Geschichte voller Konflikte dargestellt. Dabei waren die früheren Beziehungen zwischen Polen und Deutschen geprägt von Koexistenz und Zusammenarbeit. Der erste Teil der 3teiligen Dokumentationsreihe behandelt die ersten Jahrhunderte der gemeinsamen Geschichte, ab dem Jahr 1000 bis zu den Teilungen Polens im 18. Jahrhundert. Diese Zeitspanne wird größtenteils von einem friedlichen Verhältnis zwischen Polen und Deutschen geprägt und kann bis auf einige wenige Ausnahmen als eine Zeit der positiven Politik bezeichnet werden.

Das Jahr 1000 beginnt mit einem wichtigen und folgenreichen Ereignis in den frühesten deutsch-polnischen Beziehungen, mit dem „Akt von Gnesen“: Das Treffen zwischen Kaiser Otto III. und dem polnischen Fürsten Bolesław Chrobry am Grab des Missionars und Märtyrers Adalbert gilt als die diplomatische Anerkennung eines souveränen Polens durch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Gleichzeitig ist es der Beginn einer wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte.

Film von Andrzej Klamt und Gordian Maugg, ZDF/2016

21.00/1.30 Uhr Die Deutschen und die Polen

Feinde und Freunde - Von den Teilungen bis zur europäische Union

Die deutsch-polnischen Kriege und feindlichen Auseinandersetzungen werfen bis heute lange Schatten. Der Aufstieg Preußens als europäische Großmacht im 18. Jahrhundert ist eng geknüpft an die Zerschlagung und den Zerfall des polnischen Staates. Mit der Krönung des ersten preußischen Königs in Königsberg im Jahre 1701 setzt die Zeit der negativen Politik gegenüber Polen ein und dauert bis zur politischen Wende der Jahre 1989/91.

Als direkte Konsequenz dieser Entwicklung kommt es zum Zerfall des polnischen Staates, der nach drei Teilungen im 18. Jahrhundert von der europäischen Landkarte völlig verschwindet. Die antipolnische Politik Bismarcks und des Deutschen Reiches während der Gründerzeit 1871-1914 sowie die sechs Jahre des von Hitler-Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs bilden die Tiefpunkte dieser Politik.

Film von Andrzej Klamt und Gordian Maugg, ZDF/2016

21.45/2.15 Uhr Die Deutschen und die Polen

Schicksalsverbunden - Deutsche, Polen und Juden

Eines der spannendsten aber bisher wenig erforschten Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte bilden die wechselseitige Migration und der Kulturaustausch, auch im Hinblick auf die Geschichte der europäischen Juden. Schon im frühen Mittelalter zogen deutsche Siedler nach Polen und wurden dort heimisch. Viel später begann die Massenmigration der Polen nach Deutschland: Die Polen waren die ersten „Gastarbeiter“ in der Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.

Daneben gab es deutsche Kolonisationsbemühungen auf polnischem Boden am Ende des 19. Jahrhunderts und während des Zweiten Weltkrieges. Vertriebene und Spätaussiedler brachten wiederum viel Polnisches nach Deutschland. Eine weitere Welle der polnischen Emigration war die der Solidarność-Emigranten. Seit Polens EU-Beitritt kamen erneut Hunderttausende aus Polen nach Deutschland.

Film von Andrzej Klamt und Gordian Maugg, ZDF/2016


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