Dokumentation

Samstag, 09. September 2017, 21.45 Uhr

DREH MOMENTE. Junge Filmemacher stellen scharf

Im Mittelpunkt des abendfüllenden Dokumentarfilms stehen zehn um die 20 Jahre jungen Leute und ihre Filme, die bei namhaften europäischen Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Auf einem stillgelegten Bahnhof, in einem Spielcasino, auf der Bühne, in einem Kostümfundus und in einer Virtual-Reality-Simulation beobachten die phoenix-Autoren Claudia Mützelfeldt und Uwe Meyer die Begegnungen jeweils zwei der Jungfilmer. Es wird getanzt, gezockt und gerappt, es gibt stand-up Theater und ein Rollenspiel in Taft und Seide. Immer kommen dabei aktuelle, gesellschaftliche Themen zur Sprache, die diese Generation bewegen.

Der phoenix-Dokumentarfilm zeigt, wie tiefgründig sich die jungen Filmemacher/innen aus ganz Deutschland mit Themen wie 'Populismus & Ausgrenzung', 'Flucht & Integration', 'Gender', 'Bildungschancen' oder dem Verschmelzen von 'Mensch & Maschine' auseinandersetzen. Kunstvoll verwebt der Film die Videos der jungen Filmschaffenden mit ihren sehr offenen Zwiegesprächen über ihre Standpunkte, Befürchtungen und Wünsche.

Dass es sich bei aller „jungen“ Leichtigkeit und Spontanität um eindrucksvolle, ernstzunehmende Stimmen einer oftmals unterschätzten Generation handelt, wird schnell klar, wenn sich die 18 bis 26Jährigen mit drängenden gesellschaftlichen Fragen beschäftigen wie: „Was ist Heimat für Dich?“, „Wie können wir mit Migration umgehen?“ und „Wie überwinden wir Vorurteile?“

Der in Eigenproduktion entstandene Dokumentarfilm zählt zu den „jungen“ gesellschaftspolitischen Innovationsprogrammen des Ereignis- und Dokumentationskanals phoenix und läuft im Rahmen des mehrstündigen Programmschwerpunkts „jung & abgedreht“.

Direkt im Anschluss werden die preisgekrönten Videos der Nachwuchsfilmer in voller Länge und in TV-Erstausstrahlung gezeigt. Ein Festival der bewegenden Art, das unter dem Titel „ scharf gestellt#1 – Junge Filmschaffende auf phoenix “ das gesellschaftliche Engagement und die Leidenschaft junger Leute widerspiegelt, sich in Geschichten und Bildern auszudrücken.

Die „scharf gestellt#1“- Filme und ihre Macher:

  1. Fatih Aydin: „Max Mustermann“ (8‘18)
  2. Marieke Fritzen: „Im Kreis“ (1‘32) und „Da ist dieses Gesicht“ (1‘45)
  3. Heinrich Hummel: „Riverside“ (15‘45)
  4. Lukas Mohl: „Memories“ (10‘05)
  5. Maximilian Mundt: „Nino“ (17’41)
  6. Halil Özdogan: „Beeman” (14‘25)
  7. Pascal Rosengardt: „2117“ (5‘42)
  8. Lotta Schwerk: “Wohin” (5’05)
  9. Boris Traper: “Prokrastination” (4’30)
  10. Horst Wegener: “Von Äpfeln und Birnen” (21’20)

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