Programmhinweis

Samstag, 29. April 2017

Samstag, 29. April 2017, 00.45 Uhr

Samstag, 29. April 2017, 20.15 Uhr

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„Schtonk!“ und phoenix-Themennacht: Wer macht unsere Meinung? Medien – Macht – Manipulation

Deutschland, April 1983: Der „Stern“ feiert „den größten journalistischen Coup der Nachkriegszeit“ und veröffentlicht die vermeintlich aufgespürten Tagebücher von Adolf Hitler. Kurz darauf stellt sich heraus: Die 62 Tagebuch-Bände sind Fälschungen des Malers Konrad Kujau. Lange vor der aktuellen „Fake News“-Debatte wurde der Fall zu einem der größten Medienskandale der Bundesrepublik.

Im Jahr 1992 verfilmt Regisseur Helmut Dietl die Affäre um die gefälschten Hitler-Tagebücher. Die satirische Komödie „Schtonk!“ wird für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert und erreicht Kult-Status. phoenix zeigt die starbesetzte Mediensatire am Samstag um 20.15 Uhr. „In Zeiten von ‚Fake News‘ ist der Skandal um die Hitler-Tagebücher aktueller denn je. Wir waren schon früher mit Falschmeldungen konfrontiert. Doch durch die sozialen Medien erhalten ‚Fake News‘ eine neue Durchschlagskraft, daher müssen wir uns heute noch stärker wappnen gegen Manipulationsversuche von Populisten, Geschäftemachern und Propagandisten“, so Jean-Christoph Caron, Leiter der Redaktion Dokumentation bei phoenix. Im Anschluss an „Schtonk!“ beleuchtet die Dokumentation „Absturz im Wald – Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher“ (MDR/2012) von Carsten Frank und Gunnar Mergner den Medienskandal von 1983 aus verschiedenen Perspektiven. Die Bewohner des sächsischen Börnersdorf – dem Ort, an dem der Skandal seinen Ausgang nahm – erzählen aus erster Hand über die besonderen Hintergründe des Fälschungsskandals.

In der Nacht zuvor befasst sich phoenix im Rahmen einer Themennacht in mehreren Dokumentationen mit dem Thema „Medien – Macht – Manipulation“. Wer verbreitet „fake news“ und welche Interessen stecken dahinter? Welche fatalen Folgen können Falschmeldungen auf unsere Meinungen und Entscheidungen haben? Wie hält man angesichts einer immer schneller werdenden Informationsspirale Fakt und Fälschung auseinander? Diese und weitere Fragen beantworten Dokumentationen wie „Vertrauen verspielt – Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen“ (NDR/2016) und „Alles nur Lüge? – Wie im Netz getäuscht wird“ (ZDF/2016).

Dokumentation

Dunja Hayali

Samstag, 29. April 2017, 01.30 Uhr

Vertrauen verspielt? - Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen

Nicht nur für Dunja Hayali vom ZDF oder den "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist es die „Gretchenfrage": Wie können Medien das Vertrauen ihrer Zuschauer, Leser und Hörer zurückgewinnen? Denn jenseits all derer, die immer nur „Lügenpresse" skandieren, kommen unterschiedliche Studien aus der jüngsten Zeit zu ähnlichen Ergebnissen: Viele Bürger misstrauen der Arbeit der Journalistinnen und Journalisten. Allerdings belegen frühere Untersuchungen, dass dieser sogenannte Vertrauensverlust in den vergangenen Jahren noch gravierender war. [mehr]


Dokumentation

Samstag, 29. April 2017, 02.15 Uhr

Alles nur Lüge? Wie im Netz getäuscht wird

Es klingt wie Science-Fiction, ist aber Realität. In den sozialen Medien wird kräftig getrickst. Man kann alles kaufen, was Kunden im Netz erfolgreicher erscheinen lässt. Ein Unternehmen aus Hamburg beispielsweise vermittelt Likes, Kommentare und Klicks. Wer viel zahlt, kriegt auch viel künstliche Resonanz. Wenn es besonders schnell gehen soll, werden auch Social Bots eingesetzt. [mehr]


Dokumentation

Samstag, 29. April 2017, 00.45 Uhr

Putins Kalter Krieg - Ein russischer Spion packt aus

Lügenkampagnen, psychologische Manipulationen und Unterwanderung – Methoden eines neuen Kalten Krieges. So soll der Westen destabilisiert werden. Hat der russische Geheimdienst FSB dabei jahrelang Agenten als Asylbewerber getarnt nach Deutschland geschleust? Ein ehemaliger Oberst des russischen Geheimdienstes FSB kennt die Methoden, die verantwortlichen Generäle und die Pläne des Kreml, den Westen mit Hilfe von Agenten zu unterwandern. [mehr]


Programmhinweis

Samstag, 29. April 2017, 20.15 Uhr

Schtonk! & Absturz im Wald

Satire um die angeblichen Hitler-Tagebücher, die der „Stern“ 1983 veröffentlicht hat.
Deutschland, Anfang der 1980er-Jahre: Der erfolglose Maler Fritz Knobel verkauft dem Fabrikanten Lentz ein von ihm gefälschtes Hitler-Tagebuch. Als der abgehalfterte Reporter Hermann Willié von der Existenz weiterer Tagebücher erfährt, wittert er eine journalistische Sensation. [mehr]



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