Programmhinweis

Samstag, 29. April 2017

Samstag, 29. April 2017, 20.15 Uhr

Samstag, 29. April 2017, 22.00 Uhr

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Schtonk! & Absturz im Wald

20.15 Uhr - Schtonk!

Satire um die angeblichen Hitler-Tagebücher, die der „Stern“ 1983 veröffentlicht hat.
Deutschland, Anfang der 1980er-Jahre: Der erfolglose Maler Fritz Knobel verkauft dem Fabrikanten Lentz ein von ihm gefälschtes Hitler-Tagebuch. Als der abgehalfterte Reporter Hermann Willié von der Existenz weiterer Tagebücher erfährt, wittert er eine journalistische Sensation.

Gier macht die Menschen blind! Wohl wahr, wie die folgende Geschichte zeigt. Da ist der erfolglose und sehr schmierige Journalist Hermann Willié – mit Akzent auf dem e – auf der Suche nach einer Sensation. Die liefert ihm Prof. Dr. Fritz Knobel, Historienexperte, in Wahrheit ein talentierter Fälscher. Knobel kann sie liefern, die bislang völlig unbekannten Tagebücher von Adolf Hitler! Knobel produziert an die 60 Hitler-Tagebücher, Williés Zeitung kauft sie alle – und präsentiert einer ehrfürchtig erstaunten Welt die intimsten Geheimnisse des Führers. Dass sämtliche Tagebücher dreiste Fäschungen sind, für die Millionen bezahlt wurden, kommt erst ein paar Tage später heraus.

Helmut Dietls "Schtonk!" - das Wort gehört zu den Schimpfkanonaden von Chaplins "Großem Diktator" - ist eine Sternstunde der deutschen Komödie. Görings Yacht, Eva Brauns Sexleben, Hitlers Schäferhund: Es geht hier um diese bis heute existierende, sehr muffige Lust an Nazigeschichten aller Art und um die Sensationsgier der Medien. Uwe Ochsenknecht, Götz George, Harald Juhnke, Christiane Hörbiger: Alle haben sie sich damals lustvoll in Dietls Hitler-Satire gekniet und einen Klassiker geschaffen, der bis heute funktioniert.

 

Auszeichnungen:

Deutscher Filmpreis, 1992
Gilde-Filmpreis in Gold
Oscarnominierung als bester fremdsprachiger Film





22.00 Uhr - Absturz im Wald - Die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher

Die Dokumentation beleuchtet zum 30. Jahrestag des größten Presseskandals der Bundesrepublik das damalige Geschehen um die gefälschten „Hitler-Tagebücher“ auf eine noch nie dagewesene Weise. Im Zentrum steht der Ort, von dem aus die Geschichte ihren Ausgang nahm. Nicht Berlin, die frühere Reichshauptstadt, ist Dreh- und Angelpunkt, nicht Hamburg, der Sitz des „Stern“, sondern das beschauliche Börnersdorf, ein 300-Seelen Ort irgendwo im sächsischen Nirgendwo. Ein Dorf, auf das 1983 die ganze Welt schaute, nachdem es zwei Journalisten aus seinem Dornröschenschlaf hinter dem Eisernen Vorhang gerissen hatten.


Ein Flugzeug, elf Tote und ungezählte Geheimnisse stehen am Anfang des vermeintlichen Scoops: Jeder kennt die „Hitler-Tagebücher“, aber kaum einer weiß, welche Geschichte sich tatsächlich hinter dem Skandal verbirgt. Zum ersten Mal erzählen die Bewohner von Börnersdorf ihre Version der Geschichte.


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