Dokumentation

Freitag, 21. April 2017, 20.15 Uhr

Die Maya-Route (1/3 bis 3/3)

20.15/0.45 Uhr Die Maya-Route 1/3: Mexiko

Ein Kakao-Bauer aus Blue Creek, dem türkis blauen Dschungel-Fluss im Süden Belizes. Früher bei den alten Maya waren die Kakaobohnen noch so wertvoll, dass sie als Zahlungsmittel dienten.; Bild: PHOENIX/SWR' (S2)   Ein Kakao-Bauer aus Blue Creek, dem türkis blauen Dschungel-Fluss im Süden Belizes. Früher bei den alten Maya waren die Kakaobohnen noch so wertvoll, dass sie als Zahlungsmittel dienten.

Die Nachkommen der Maya, der Gottkönige des Regenwaldes, gehören zu den wenigen noch lebenden Urvölkern Amerikas: Acht Millionen Maya verteilen sich auf fünf Länder. Die Trilogie führt von Mexiko über Guatemala nach Belize, es ist eine Reise zu den Maya von heute und gestern. Durch Mexiko führt die junge Archäologin Fátima Tec Pool. Sie stellt die einzige Schule vor, in der Kinder die Maya-Schrift, die Hieroglyphen, und die Maya-Mathematik lernen.

Fátima Tec Pool weiht in die Geheimnisse der Höhlen Yucatans ein. Die Halbinsel birgt das größte Höhlensystem der Welt. Dieses zieht sich tausende von Kilometern durch das Karstgestein. Hier haben Archäologen alte menschliche Skelette gefunden, die die Besiedlungsgeschichte von Mesoamerika grundlegend verändern. Gemeinsam mit dem Bonner Nikolai Grube, einem der bedeutendsten Maya-Forscher der Welt, unternehmen Fátima Tec Pool und ihr Team eine Expedition. Mit Macheten und Motorsägen dringen sie in den Urwald Yucatans ein, auf der Suche nach einer versunkenen, bisher unbekannten Maya Stadt. Wird es ihnen gelingen, die Stadt zu finden?

Film von Lourdes Picareta, SWR/2014

21.00/1.30 Uhr Die Maya-Route 2/3: Guatemala

Guatemala ist heute die Hochburg der Maya-Kultur. Man sieht es auf den ersten Blick -  die vielfältigen und farbenfrohen Trachten der Menschen fallen sofort ins Auge. Untereinander können die Maya an ihren Trachten erkennen, zu welcher Volks- oder Sprachgruppe sie gehören. Allein in Guatemala gebe es 22 Maya-Sprachen, sagt der Sprachwissenschaftler Lolmay Garcia, der für seine Studien jedes Dorf seines Landes bereist hat. Mit ihm entdecken die Zuschauer eine geheimnisvolle Welt. Die Maya sind im doppelten Sinne die bunte Seele Guatemalas, denn sie stehen auch für spirituelle Vielfalt des Landes.

Lolmay Garcia führt u. a. zu einem Virtuosen, der mit seinen 29 Jahren in Hieroglyphen schreibt und glaubt, die Reinkarnation eines alten Maya-Schreibers zu sein, er führt aber auch in den Urwald an der Karibik, entlang eines Flusses, den man den „Süßen Fluss - Rio Dulce“ nennt. Der Anblick von badenden jungen Frauen am Rande des Dschungels erinnert an Bilder des Malers Gauguin.

Film von Lourdes Picareta, SWR/2014

21.45/2.15 Uhr Die Maya-Route 3/3: Belize

Belize liegt auf der Halbinsel Yucatan, grenzt im Norden an Mexiko, im Westen und Süden an Guatemala und hat 332.000 Einwohner. Die Maya machen zehn Prozent der Bevölkerung aus. Der Staat ist klein aber voller Leben, auch wegen seiner bunten Mischung: indianisch, afrikanisch und europäisch. Man nennt den Vielvölkerstaat deswegen gerne die „United Colours of Belize“. Belize war bis 1981 eine britische Kolonie und ist daher der einzige zentralamerikanische Staat mit englisch als Amtssprache.

Neben traumhaften Karibikstränden gibt es wilde Urwaldflüsse und riesige Höhlen, Kultstätten für die Rituale der Maya. In einer dieser Höhlen beginnt die Expedition mit dem Maya Andrés Novelo, der sich auf die Spuren seiner Vorfahren begibt. In den Maya-Mountains an der Grenze zu Guatemala bauen die Nachfahren der Maya heute noch Kakao an, wie zur Hochzeit ihrer Kultur. Die Bohnen für das Getränk der Maya-Götter wachsen an den Ufern des Blue Creek, einem türkisblauem Fluss mitten im Urwald.

Film von Lourdes Picareta, SWR/2014


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