Dokumentation

Dienstag, 11. April 2017, 22.15 Uhr

Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden (1/5 bis 3/5)

Wanaka in der Region Otago, das südlichste Weinanbaugebiet der Welt, ist berühmt für seinen Pinot Noir.; Bild: PHOENIX/ZDF/Andy Salek' (S2)   Wanaka in der Region Otago, das südlichste Weinanbaugebiet der Welt, ist berühmt für seinen Pinot Noir.

22.15 Uhr Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden 1/5: Fjorde und Regenwälder

Die fünfteilige Dokumentationsreihe besucht den pazifischen Inselstaat und stellt dessen faszinierende Natur vor. Die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrtesten Naturreisezielen Neuseelands. Wie ganz Neuseeland besitzt auch „Fjordland“ keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild wegen fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt.

Startpunkt der Reise ist der Fjordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit seinen 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum Weltnaturerbe der UNESCO. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fjordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen.

Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasyfilm-Trilogie „Herr der Ringe“. Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen Southern Alps trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt.

Film von James Heyward und Bruce Morrison, ZDF/arte/2012

23.00 Uhr Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden 2/5: Die Südalpen

Der Nationalpark Aoraki/Mount Cook beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, „Aoraki“, bedeutet so viel wie „Wolken durchstechend“. Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama.

Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der Mount Cook mit mehr als 3.700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen, und im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen - Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie.

Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts lag hier das Zentrum des Goldrausches.

Film von James Heyward und Bruce Morrison, ZDF/arte/2012

23.45 Uhr Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden 3/5: Neuseelands Wilder Westen

Die dritte Folge stellt die Westküste Neuseelands vor - ein landschaftlich spektakulärer, aber gegenüber Menschen gnadenloser Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen zahlreiche verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine.

Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum.

Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff.

An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.

Film von James Heyward und Bruce Morrison, ZDF/arte/2012

4. Teil „Rauchende Vulkane und dampfende Quellen“ am Donnerstag, 13. April, 19.15 Uhr


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