Dokumentation

Samstag, 25. März 2017, 22.30 Uhr

Hannah Arendt und die Pflicht zum Ungehorsam

Hannah Arendt   Hannah Arendt

Hannah Arendt zählt zu den wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Der Film porträtiert Hannah Arendt, ihre „Vita activa“, und zeichnet ihren exemplarischen Weg als deutsche Jüdin nach, die sich stets dem Ungehorsam verpflichtet fühlte. Hannah Arendts politisches Denken blieb stets der Aktualität verbunden. Und so schlägt der Film immer wieder Brücken zu gegenwärtigen Entwicklungen und Brennpunkten nach Ägypten, in die Ukraine, nach Israel, Hongkong und Kanada. In der Begegnung mit jungen Menschen wird Hannah Arendts Denken nachgespürt.

Geboren 1906 in Hannover, Studium bei den Philosophen Karl Jaspers und Martin Heidegger, mit dem sie eine Liebesbeziehung hatte. Sie floh aus Nazi-Deutschland und emigrierte in die USA, wo sie sich in der zionistischen Bewegung sowie der Erforschung des Totalitarismus widmete. Hannah Arendt ging es vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Massenbewegung und dem totalitären Bewusstsein stets darum, den Menschen vor seiner Degradierung zum Konsumenten, „Automaten“ und reinen Bürokraten zu bewahren. Denn diese sind willenlose Wesen, die „leer“ sind und mit denen Ideologen alles machen können. Hannah Arendts politisches Denken blieb stets der Aktualität verbunden.

Die Dokumentation holt Hannah Arendt ins Heute und thematisiert ihre Relevanz für politisches Handeln der Gegenwart im 21. Jahrhundert.

Film von Ada Ushpiz, WDR/Arte/2016


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