Dokumentation

Montag, 20. März 2017, 20.15 Uhr

Fahrt ins Risiko: Die Todesstraße in den Anden / Die rasenden Radler von Burundi

20.15/0.45 Uhr Fahrt ins Risiko: Die Todesstraße in den Anden

Eric Nzitunga transportiert 14 Bananenstauden, was etwa einem Gewicht von 250 kg entspricht, aus dem Norden des Landes in die Hauptstadt Bujumbura.; Bild: PHOENIX/ZDF/ARTE/Gerd Müller/Fernsehbüro' (S2)   Eric Nzitunga transportiert 14 Bananenstauden, was etwa einem Gewicht von 250 kg entspricht, aus dem Norden des Landes in die Hauptstadt Bujumbura.

Es ist eine faszinierende Reise durch fast sämtliche Klimazonen Südamerikas – von der tropischen Tiefebene bis zum Hochgebirge der Anden. Auf der 533 Kilometer langen Strecke überwindet die Straße im Westen Boliviens mehr als 4.000 Höhenmeter. Ein Abschnitt hat den Beinamen „La Carretera de la Muerte“, „die Todesstraße“. Wegen zahlreicher Unfälle und Toten galt sie noch bis vor wenigen Jahren als gefährlichste Straße der Welt. Einmalige Landschaften und grandiose Ausblicke eröffnen sich auf dem Weg von Ixiamas, einem kleinen Ort in der tropischen Savanne, bis zur Millionenmetropole La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Erde.

Durch schier endlosen Dschungel, dichte Nebelbänke, hohe Berge und tiefe Schluchten schlängelt sich die Straße. Über Schotter und Staub führt der Verkehr. Zwischen Felswand und Abgrund passt oftmals nur ein Fahrzeug. An vielen Stellen ist die Straße so eng, dass entgegenkommende Autos zurücksetzen müssen, wenn sie aneinander vorbei wollen.

Faszination und Schrecken liegen bei allen, die sich auf diese Straße begeben, eng beieinander. Sie genießen den einmaligen Blick auf die grandiose Landschaft. Oft trennen sie aber nur wenige Zentimeter vom Abgrund. Beeindruckende Flugaufnahmen und die Nähe zu den Fahrern vermitteln einen spannenden und unmittelbaren Eindruck von der „Todesstraße in den Anden“.

Film von Holger Preusse, ZDF/arte 2015

21.00/1.30 Uhr Fahrt ins Risiko Die rasenden Radler von Burundi

„Die rasenden Radler von Burundi“ befördern schwere, sperrige Lasten: etliche Bananenstauden, Bündel von Feuerholz, zusammengezimmerte Türen und Schränke, Passagiere. Auf ihren alten, rostigen Rädern hat fast alles und jeder Platz. Was sie auf dem Gepäckträger befestigen können, wird transportiert. Sie sind damit unterwegs auf kurvigen Straßen voller Schlaglöcher, und immer geht es bergauf und -ab. Die Dokumentation begleitet drei rasende Radler auf ihren halsbrecherischen Touren.

 

Burundi – das Land der tausend Hügel. Die Nationalstraße Nr. 1 schlängelt sich durch eine atemberaubend schöne Landschaft, entlang an Bananen-, Kaffee- und Teeplantagen, Palmenhainen und kleinen geschäftigen Dörfern. Sie führt von der Grenze zu Ruanda im Norden bis zur Hauptstadt Bujumbura. Von dort aus verläuft in Richtung Süden die Nationalstraße Nr. 3 immer entlang des großen Tanganjikasees bis nach Tansania. Da die Straßen einer Berg- und Talbahn gleichen, hängen sich die Fahrradfahrer bergauf an Trucks, die sich mühevoll mit schwarzen Abgaswolken den Berg hoch quälen.

Bergab lassen sie die Laster los und rasen selbst mit hoher Geschwindigkeit ins Tal. Dann können sie auf ihren klapprigen Rädern schon mal eine Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometer erreichen.

Film von Adama Ulrich, ZDF/arte/2015

„Der Sichuan-Tibet-Highway“  und „Mit 40 Tonnen über Kanadas Eispisten“ am Dienstag, 21. März, 20.15 und 21.00 Uhr


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