Dokumentation Mein Ausland

Sonntag, 12. März 2017, 21.45 Uhr

Erstausstrahlung: Sonnensturm und Himmelszauber - Winterreise zum Polarlicht

Hoch im Norden Europas zieht das Nordlicht die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann. Die Ureinwohner, die Sami, hielten die „Aurora Borealis“ für ein schlechtes Zeichen. Bis heute sprechen sie erst darüber, wenn es dunkel geworden ist. ARD-Korrespondent Clas Oliver Richter erlebt auf der Reise durch Schwedisch-Lappland die Faszination des Polarlichts und das vielfältige Interesse an dem Naturphänomen.

Mittlerweile haben Menschen aus aller Welt ihr Glück im Norden Schwedens gefunden: Chad Blakely zum Beispiel: Der US-Amerikaner ist vor ein paar Jahren nach Abisko gekommen. Der Ort gilt als Mekka des Polarlicht-Tourismus. Das Mikroklima und die dunklen Nächte rund um die 80-Einwohner-Gemeinde sorgen dafür, dass man das Nordlicht hier so gut erleben kann wie sonst kaum irgendwo auf der Welt. Blakely veranstaltet Fotokurse für Touristen, die inzwischen vor allem aus Asien kommen. In Asien sagt man, die Lichter bringen Glück in der Liebe.

Urban Brändström sind die Wünsche und Träume der Touristen ganz gleich. Der Forscher vom Institut für Weltraumphysik ist dem Naturphänomen aus anderen Gründen auf der Spur. Die Stürme auf der Sonne haben große Auswirkungen auf die Erde. Nicht nur, dass sie das Polarlicht hervorrufen, sie verändern auch das Magnetfeld der Erde.

Der Polarlicht-Boom birgt jedoch auch Gefahren für die einzigartige Natur in Lappland. Das Geschäft mit dem Nordlicht will sich niemand entgehen lassen, doch die Bewohner sorgen sich um die Auswirkungen, die die vielen Touristen auf die einsame Region haben könnten.

Reportage von Clas Oliver Richter, ARD-Studio Stockholm, phoenix/NDR 2017


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