Dokumentation Gefährdete Demokratie?

Freitag, 07. April 2017, 04.30 Uhr

Die Stunde der Populisten – Die AfD greift nach der Macht

Demonstration der AfD am 07.11.2015 in Berlin.; Bild: PHOENIX/rbb' (S2+)   Demonstration der AfD am 07.11.2015 in Berlin.

Die AfD will an die Macht: nach und nach in sämtliche Landtage, in diesem Jahr noch in den Bundestag und schließlich ins Kanzleramt. Im Jahr 2021 will sie Deutschland regieren. Zu Beginn des Bundestagswahljahres 2017 vertreten einzelne Parteifunktionäre dieses Ziel ganz offen. Der Film begleitet einzelne AFD-Politiker auf dem Weg, über den die Partei diesem Ziel näher kommen will. Aus Perspektive der Berliner AfD zeigt die  Dokumentation, wie die Populisten mehr und mehr Macht und Einfluss gewinnen.

Der Film zeigt, wie die Parteifunktionäre in der Hauptstadt von den Erfahrungen im nahen Brandenburg lernen: wo der Bundesvize Alexander Gauland in der AfD-Hochburg Frankfurt (Oder) das erste direkte Bundestagsmandat für seine Partei erobern will. Wie einzelne Berliner Landtagsabgeordnete die Verbindung zu rassistischen Gruppen einer in Teilen rechtsextremen Bewegung halten. Und wie die AFD die Ängste, die viele Menschen haben, für ihren Vortrieb nutzt: Überfremdung, Kriminalität und soziale Unsicherheit. Auf der AfD ruht die Hoffnung vieler, die sich ein anderes Deutschland wünschen: ohne Moscheen, ohne „Kopftuch-Musliminnen“, ohne Flüchtlinge. Bei allen anderen wächst die Angst genau davor: dass der AfD-Traum von der Macht irgendwann real werden könnte.

Film von Torsten Mandalka, Olaf Sundermeyer und Agnes Taegener, RBB/2017


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