Dokumentation

Samstag, 11. Februar 2012, 20.15 Uhr

Das Drama von Dresden

Die Stadt war ein einziges Flammenmeer' Szenische Rekonstruktion.; PHOENIX/ZDF/Sebastian Dehnhard

In einer historischen Momentaufnahme rekonstruiert der Film minutiös den Untergang Dresdens am 13. Februar 1945, der wie kaum ein anderes Ereignis die Sinnlosigkeit der Zerstörungen kurz vor Kriegsende demonstriert.

Stunde um Stunde, Minute um Minute schildert der Film anhand ausgewählter Schicksale den 13. Februar aus der Sicht der britischen Bomberpiloten und der Dresdner Opfer.

Am 13. und 14. Februar 1945 zerstörten britische und amerikanische Bomberverbände Dresden. Mindestens 25.000 Menschen starben im Feuersturm. Es war der grauenhafte Höhepunkt des Bombenkriegs gegen deutsche Städte. Luftschutzsirenen und Schreckensnächte in den Luftschutzkellern wurden zum Trauma einer ganzen Generation.

Es brauchte nur eine Nacht und einen Tag, um vollständig zu zerstören, was Jahrhunderte aufgebaut hatten. Dresden, das Elbflorenz, ein barockes Gesamtkunstwerk und eine der letzten Städte, die der Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges noch weitgehend unversehrt gelassen hatte, versank in nur 24 Stunden in Trümmern. Mindestens 25.000 Menschen fanden im Feuersturm einen grauenvollen Tod.

Als historische "Echtzeitreportage" begleitet die neuartige Dokumentationsform die 24 Stunden, in denen Dresden unterging. Szenische Rekonstruktionen wechseln sich ab mit Zeitzeugeninterviews und authentischem Archivmaterial. Vieles von dem, was das alte Dresden ausmachte, ist unwiederbringlich verloren. Die szenischen Elemente des Dokudramas lassen die Zeit vor der Zerstörung noch einmal aufleben. Kontrastiert mit dem Film- und Fotomaterial der Zerstörungen entsteht ein eindringliches Bild der Katastrophe.

Film von Sebastian Dehnhardt, ZDF/2005


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