Programmhinweis

Donnerstag, 01. Mai 2014, 09.00 Uhr

phoenix-Thementag Europa

Angeschnittene Europaflagge

Ende Mai stimmen die Bürgerinnen und Bürger der 28 EU-Mitgliedsstaaten über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ab – und somit über den Kurs der EU in den kommenden fünf Jahren. Bei phoenix ist Europa im Mai daher ein Programmschwerpunkt. Der „Europamonat“ beginnt am 1. Mai mit einem 24-stündigen Thementag voller bildgewaltiger und bewegender Dokumentationen.

Ab 09.00 Uhr stellt phoenix Regionen und ihre Bewohner vor, wie das jüngste EU-Mitglied Kroatien – ein Land voller Widersprüche und Naturschönheiten, dessen Bürger sich vor Jahren noch bekriegten. Stehen ab 13.00 Uhr aktuelle politische Herausforderungen im Mittelpunkt, zeichnet die vielbeachtete, sechsteilige Doku-Reihe „Wir Europäer“ um 15.30 Uhr die Geschichte europäischer Nationen nach – und zeigt, was uns Europäer über Ländergrenzen hinweg verbindet.

Die Primetime-Doku „Das Wunder von Europa – Vom Schlachtfeld zur Union“ würdigt um 20.15 Uhr die Entwicklung Europas von einem permanenten Kriegsschauplatz hin zu einer friedlichen, freizügigen Staatengemeinschaft. Das HD-Dokudrama „Karl der Große“ widmet sich um 21.00 Uhr dem ersten Kaiser des Mittelalters, der in Frankreich und Deutschland als Stammvater der Nation angesehen wird. „Mohammed und der Fischer“ erzählt um 22.30 Uhr in deutscher Erstausstrahlung die Geschichte eines italienischen Fischers und eines afrikanischen Flüchtlings. Das beklemmend echte Doku-Szenario „Im Fokus - Europa ohne England“ stellt um 23.15 Uhr eine fiktive Sondersendung mit ZDF-Moderator Theo Koll dar. Sie berichtet im Jahr 2016 über die größte Katastrophe der Europäischen Union: dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs.

 

Hier alle Dokumentationen im Überblick:

09.00 Uhr: Kroatien – Krisenland oder Brückenbauer? (phoenix 2013)

Am 1.Juli trat Kroatien als 28. Mitglied der Europäischen Union bei. Zwanzig Jahre nach dem jugoslawischen Bürgerkrieg ist die ehemalige Teilrepublik an der Adria über einen großen Schatten gesprungen. Auch in der EU herrschte lange Zeit erhebliche Skepsis, ob der Balkan-Staat reif für die Union ist. Kein anderes Land musste so lange um den Beitritt verhandeln.

Film von Thomas Morawski, ARD-Studio Wien, phoenix/BR 2013

09.45 Uhr: Die stolzen Schotten - Ein Volk für sich (phoenix/NDR 2013)

Howie Nicholsby ist ein Schotte wie aus dem Bilderbuch. Er trägt stets Kilt und schneidert beruflich avantgardistische Röcke für den Mann von heute. Seine Frau ist Engländerin. Schwierig in Zeiten, da Schottland ganz offen über die Unabhängigkeit von England spricht. Ach, sagt Howie, Schottland mache als Teil des Vereinigten Königreichs die beste Figur. Frank Jahn, ARD-Korrespondent für Großbritannien, reist mit seinem Team kreuz und quer durch Schottland. Selbstverständlich gehört ein Blick in die Whisky-Fässer von Schottlands schönster Brennerei mit auf dem Reiseplan. Der Herzog von Argyll öffnet sein Schloss am malerischen Loch Fyne für die Kamera. Hier wie überall in Schottland empfangen den Besucher eine atemberaubende Landschaft und Bewohner mit Charme.

Film von Frank Jahn, ARD-Studio London, phoenix/NDR 2013

10.30 Uhr: Am Ende der Welt - Eine Reise nach Finistère (phoenix/ZDF 2013)

Die Bretagne hat viele Namen: ‘Finistère, das Ende der Welt’, ‘Armorica, das Land am Meer’ nannten es die Kelten, ‘Breizh’ in der Sprache der Bretonen. Namen, so vielschichtig wie die wechselvolle Geschichte, so abwechslungsreich wie die wilde Landschaft im äußersten Westen Frankreichs. Die Menschen, die hier leben, sind in erster Linie Bretonen, stolz auf ihre Traditionen, Eigenheiten und ihre eigene Sprache, verbunden ihrer keltischen Herkunft, geprägt von der rauen Küste des Atlantiks.

Film von Alexander von Sobeck, ZDF-Studio Paris, phoenix/ZDF 2013

13.00 Uhr: Go north - Gastarbeiter mit Diplom (ZDF 2013)

Weggehen oder dableiben? Nacho hatte gar keine Zeit, darüber intensiver nachzudenken. Schon bei seinen ersten Postings auf Jobbörsen im Internet wurde der Softwarespezialist aus Madrid mit attraktiven Angeboten überhäuft: Zürich, München, Berlin. Natürlich hat er sich für Berlin entschieden, das Mekka der jungen Krisenflüchtlinge. Die Community der aus Spanien eingewanderten „Berlunes“ wächst stetig. Auch der junge Architekt Hernan aus Andalusien ist seit vier Wochen in Berlin auf Arbeitssuche. Abends besucht er einen Deutschkurs, zusammen mit vielen anderen exzellent ausgebildeten, zielstrebigen Jungakademikern aus ganz Südeuropa. Ihr Motto ist das aller Auswanderer: Nutze deine Chance!

Film von Ulrike Baur, ZDF 2013

14.00 Uhr: Griechische Tragödie - Ein Land in der Krise (phoenix/ZDF 2014)

2014 soll endlich die Wende kommen. Griechenland erwartet ein leichtes Wirtschaftswachstum - zum ersten Mal seit 2008. Doch wie geht es den Menschen nach Jahren der Krise? ZDF-Korrespondentin Antje Pieper beobachtet seit Beginn der Sparmaßnahmen die Veränderungen im Land. Sie berichtet aus Krankenhäusern und Sozialpraxen, die versuchen, den drei Millionen Menschen ohne Versicherung zu helfen. Sie hat Jugendliche getroffen, die auswandern wollen, zeigt aber auch die Hoffnung auf Aufschwung: von Goldgräbern in Nordgriechenland bis zum Tourismus auf den Inseln.

Film von Antje Pieper, phoenix/ZDF 2014

14.45 Uhr: Ein Dorf zieht um - Vom rumänischen Fântânele nach Berlin-Neukölln (phoenix/BR 2014)

Das rumänische Dorf Fantanele liegt 35 Kilometer nördlich von Bukarest. Aber ein großer Teil der Einwohner, alle Roma, ist längst umgezogen: nach Berlin-Neukölln, Harzer Straße. Schon der Name klingt ein wenig nach Sozialhilfe. Und in der Tat, viele der Neuankömmlinge aus Fantanele beantragen Leistungen nach dem Hartz IV-Gesetz. Eine Armutswanderung, die in Deutschland für extremen Unmut sorgt. Die Dokumentation zeigt auch die andere Seite: Fantanele und seine Einwohner. Sie erklärt, durch welchen Zufall ausgerechnet diese fast geschlossen nach Berlin gezogen sind.

Film von Susanne Glass, phoenix/BR 2014

ab 15.30 Uhr: Wir Europäer! (WDR, 2008) (1/6-6/6)

1/6: Europa beginnt zu denken - Film von Claus Bredenbrock, Judith Voelker, Nina Koshofer

Welche Ideen und Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche waren für die Menschen in Europa aus heutiger Sicht prägend? „Wir Europäer“ ist eine exemplarische Spurensuche nach den Wurzeln unserer gemeinsamen Identität, die uns verbindet allen nationalen und regionalen Unterschieden Europas zum Trotz. Es  geht um Ideen und Werte und um die, die dafür lebten, kämpften und manchmal dafür starben.

 

2/6: Europa erfindet den Kapitalismus - Film von Nina Koshofer, Judith Voelker, Ursula Schlude

Rund 80 Millionen Menschen verschiedenster Sprache und Kultur leben Anfang des 16. Jahrhunderts in Europa, verbunden durch ein altes Netz von Handelswegen. Doch zahllose Vorschriften und Gesetze beschränken diesen Handel. In dieser Zeit entwickeln Kaufleute die Bausteine einer neuen Wirtschaftsform, die wir heute für selbstverständlich halten: den Kapitalismus.

 

3/6: Europa erringt den Frieden - Film von Nina Koshofer, Judith Voelker, Ursula Schlude

Rund 130 Millionen Menschen verschiedenster Sprache und Kultur leben Anfang des 17. Jahrhunderts in Europa - zerstritten in der Frage nach dem rechten Glauben. Haben ihn der Papst und die Katholiken? Oder die Protestanten? Es darf doch nur einen Weg zum Seelenheil geben! So gibt es immer wieder Krieg und keine Lösung. Wie soll das weitergehen?

 

4/6: Europa erkämpft die Freiheit - Film von Nina Koshofer, Judith Voelker, Claus Bredenbrock

Im 18. Jahrhundert führen die Europäer sowohl im Namen der Freiheit des Einzelnen als auch der des Volkes heftige Kämpfe. Herrschaftssysteme und Gesellschaftsordnungen werden gründlich verändert, erste Demokratien entstehen, und neue Werte wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Freiheit prägen die europäische Mentalität nachhaltig. Frankreich gilt seit der Revolution von 1789 als Mutterland der Freiheitsbewegung. In Paris ertönt der Ruf „Die Natur hat die Menschen frei und gleich geschaffen“.

 

5/6: Europa entdeckt die Nation - Film von Nina Koshofer, Judith Voelker, Anne Roerkohl

Im 19. Jahrhundert formt sich ein neues Europa der Nationen. Nationalpatriotismus und Vaterlandsliebe erhalten Vorrang vor lokalen Bindungen. Auseinandersetzungen - auch kriegerische - bescheren Europa eine veränderte Landkarte. Und die nationalen Identitäten schaffen sich neue Symbole wie Nationalhymnen, Feiertage, Nationalhelden und Nationalgeschichte.

 

6/6: Europa erfindet sich neu - Film von Nina Koshofer, Judith Voelker, Werner Biermann

Acht Millionen Tote, über 16 Millionen Verwundete, traumatisierte Frauen und Kinder an der Heimatfront. 1918, am Ende des Ersten Weltkrieges, steht Europa unter Schock - und hat keine Zeit, sich davon zu erholen. Nur 20 Jahre später beginnt Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg. Der sechste Teil der Reihe resümiert, was bis zum 20. Jahrhundert aus den europäischen Errungenschaften der vorangegangenen Epochen geworden ist.

20.15 Uhr: Das Wunder von Europa – Vom Schlachtfeld zur Union (ZDF 2012)

Über 50 Jahre Römische Verträge. Ein Grund zu feiern? In mehreren Kapiteln rekonstruiert die von Claus Kleber moderierte Sendung, wie Europa zu einem permanenten Kriegsschauplatz wurde und wie Versuche, Frieden zu schaffen, immer wieder scheiterten; wie imperiale, dynastische und nationale Konflikte seit der Ära Karls des Großen den Kontinent prägten und wie schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg bei den Staaten die Überzeugung reifte, auf eigene Macht zu verzichten zugunsten eines geeinten Europas.

Film von Stefan Brauburger, ZDF 2012

22.30 Uhr: Mohamed und der Fischer (SFR 2013)

Wie viele andere junge Afrikaner erhofft sich auch der Mauretanier Mohamed in Europa ein besseres Leben und wagt die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer nach Lampedusa. Doch das marode Schiff sinkt, und er treibt als einziger Überlebender eine Woche auf dem Meer, bis ihn der Fischer Vito rettet. Für Vito ist der Gerettete wie ein Sohn. Er will Mohamed das Fischen beibringen, damit dieser auf seinem Boot arbeiten kann.

Film von Marco Leopardi und Ludovica Lona, SFR 2013

20.45 Uhr: Karl der Große (WDR 2013) - HD

Karl der Große ist der erste und größte Kaiser des Mittelalters. Noch heute betrachtet man ihn in Frankreich und in Deutschland als Stammvater der Nation. In einer Mischung aus aufwendigen Reenactments, historischer Spurensuche und lebendigen Erläuterungen der führenden Experten erzählt das Dokudrama wichtige Stationen aus dem Leben Karls des Großen.

Film von Christoph Weber und Gabriele Wengler, WDR 2013

23.15 Uhr: Im Fokus: Europa ohne England (ZDF/Arte 2013)

Es ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Europäischen Union. Ein politisches Erdbeben. Das Ende des vereinten Europas. Was sich seit Jahren abgezeichnet hat, wird im Herbst 2015 Realität: Europa ja oder nein? Großbritannien stimmt per Referendum über seine Zugehörigkeit zur EU ab. Das Ergebnis: Die Briten entscheiden, auszutreten. Eine fiktive Sondersendung aus dem Jahr 2016.

Film von Theo Koll und Winfried Oelsner, ZDF 2013


LOGIN





Zurück: Juli 2016 Sendeplan für August 2016 Weiter: September 2016
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06 07
08 09 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
Bild des RSS-Logos und Hintergrundmuser; phoenix

RSS-Feeds

Bleiben Sie mit den RSS-Feeds der phoenix-Presselounge immer auf dem neuesten Stand.

© 2015 phoenix phoenix ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.