Chronik

20 Jahre Phoenix

CHRONIK

 

1995

Frühjahr
Prüfung der Realisierung eines „Parlamentsfernsehens“
Das Präsidium des Deutschen Bundestages äußert gegenüber Vertretern von ARD und ZDF den Wunsch nach Erweiterung der TV-Berichterstattung aus dem Parlament. Die Rundfunkanstalten reagieren mit der Prüfung der Realisierungs- und Finanzierungschancen eines „Parlamentsfernsehens“.

September
WDR-Rundfunkrat unterstützt Vorschlag zu Europäischem Parlaments- und Ereigniskanal
WDR-Intendant Fritz Pleitgen kündigt bei einer Klausurtagung des WDR-Rundfunkrats die Initiative „Europäischer Parlamentskanal“ an. Fritz Pleitgen misst der Europaberichterstattung und dem Standort Brüssel eine große Bedeutung zu. Der Rundfunkrat unterstützt die von ihm vorgeschlagene Gründung eines Europäischen Parlaments- und Ereigniskanals.

 

 

1996

September
ZDF-Fernsehrat stimmt Konzept über einen gemeinsamen „Ereignis- und Dokumentationskanal“ zu
Nach einer Sitzung des ZDF-Fernsehrats wurde als vorläufiger Titel „phoenix. Ereignis-und Dokumentationskanal“ verabredet. Die jüngsten Korrekturen, unter anderem die Umbenennung von „Parlaments- und Ereigniskanal“ in „Ereignis-und Dokumentationskanal“, gehen auch auf Wünsche des ZDF-Fernsehrats zurück. Das Gremium hatte ein „alternatives Programmkonzept“ erbeten.

Dezember
Zwei gleichberechtigte Programmgeschäftsführer für phoenix
Die Landesrundfunkanstalten berufen für die ARD-Seite Dr. Klaus Radke vom federführenden WDR zum Programmgeschäftsführer. Für das ZDF übernimmt Barbara Groth die gleichberechtigte Co-Geschäftsführung.

 

 

1997

Januar
phoenix erhält rundfunkrechtliche Absicherung
Der dritte Rundfunkänderungsvertrag erlaubt ARD und ZDF die Veranstaltung von zwei Spartenprogrammen. phoenix bekommt somit wie der Kinderkanal (KIKA) seine rundfunkrechtliche Absicherung.

4. Februar
Die Verwaltungsvereinbarung für phoenix wird unterzeichnet
Die ARD-Intendanten unterzeichnen die Verwaltungsvereinbarung für den gemeinsam mit dem ZDF veranstalteten „Ereignis- und Dokumentationskanal“ phoenix. Das ZDF stimmt der Vereinbarung wenig später zu.

7. April
phoenix-Sendestart: „Machen Sie sich das ganze Bild“
phoenix nimmt seinen Sendebetrieb in Köln auf. Von 8:00 Uhr an bietet er täglich 16 Stunden Programm, vor allem Direktübertragungen, Dokumentationen und Gesprächssendungen. Die „Tagesschau“ um 20 Uhr und das ZDF-„heute journal“ um 21:45 Uhr werden zeitgleich übernommen und als Service für Hörgeschädigte und Gehörlose von einer auf dem Bildschirm sichtbaren Gebärdendolmetscherin übersetzt. phoenix zeigt (noch) kein Nachtprogramm.

Juni
Beschwerde gegen Kinderkanal und phoenix vor der EU-Kommission
Die EU-Kommission übermittelt ARD und ZDF eine Beschwerde des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) und einiger kommerzieller in- und ausländischer Fernsehveranstalter gegen die Bundesrepublik Deutschland, die ARD und das ZDF. Die EU-Kommission solle feststellen, dass die Zusammenarbeit von ARD und ZDF bei der Veranstaltung von Kinderkanal und phoenix gegen das europäische Wettbewerbsrecht verstoße und dass die Bereitstellung von Rundfunkgebühren für die beiden Gemeinschaftsprogramme eine nach EU-Recht unzulässige Beihilfe darstelle. Beide Kanäle sollen nicht bevorzugt in die Kabelnetze eingespeist werden. ARD und ZDF beantragen, die Beschwerde zurückzuweisen (s.u. Februar/März 1999).

1. September
phoenix startet Gesprächsrunde mit „Call-in“
In der werktäglichen Call-in-Sendung „Schwerpunkt" können Zuschauerinnen und Zuschauer um 20:15 Uhr Fragen und Anregungen per Telefon mit Experten im Studio besprechen. Gaby Dietzen, Maria von Welser und Werner Sonne moderieren die Diskussion abwechselnd.

22. September
Erste ausführliche Wahlberichterstattung
Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg zeigt phoenix zum ersten Mal die Wahlprognosen und Hochrechnungen, von ARD und ZDF gleichzeitig – „zappen“ wird damit überflüssig.

15. Oktober
Erste Live-Übertragung eines Bundesparteitages
Mit rund 18 Stunden Live-Übertragung vom CDU-Bundesparteitag setzt der Sender neue Maßstäbe in der deutschen Fernsehlandschaft. Bei den folgenden Bundesparteitagen aller großen Parteien wird dieses Element Standard.

Dezember
Erstes Weihnachtssonderprogramm
In der eher ereignisarmen Zeit um Weihnachten setzt phoenix nahezu komplett auf Dokumentationen.

 

 

1998

September
Alexander von Sobeck-Skal neuer phoenix-Programmgeschäftsführer des ZDF
phoenix-Programmgeschäftsführerin Barbara Groth (ZDF) wechselt zum Sender Freies Berlin (SFB) und wird dort Programmdirektorin. Das ZDF beruft Alexander von Sobeck zum neuen phoenix-Programmgeschäftsführer.

Dezember
Positives Image
Ein Jahr nach Sendestart hat sich phoenix laut einer Emnid-Umfrage als Anbieter von Informationen aus erster Hand bei den Zuschauer etabliert. Insbesondere die langen Live-Übertragungen kommen beim Fernsehpublikum gut an.

 

 

1999

Februar/März
EU-Kommission weist Beschwerde gegen KiKa und phoenix zurück
Die EU-Kommission hat keine Einwände gegen KiKa und phoenix sowie gegen deren Finanzierung aus Rundfunkgebühren. ARD und ZDF verstoßen mit der Veranstaltung der beiden Gemeinschaftsprogramme nicht gegen europäisches Wettbewerbsrecht. Die Beschwerden des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) sowie einzelner kommerzieller Rundfunkveranstalter werden zurückgewiesen.

Dezember
Eigener Internet-Auftritt
Ab 1. Dezember ist phoenix mit einem eigenen Internet-Angebot im Netz vertreten. Unter www.phoenix.de können User vielfältige und aktuelle Hintergrundinformationen zu allen phoenix-Themen abrufen. Das umfassende Online-Angebot enthält zu Beginn neben News- und Börsen-Ticker unter anderem eine Programmdatenbank, die Sendeschemata sowie den aktuellen Teil des Fernsehangebots als Live-Stream.

 

 

2000

7. August
phoenix zieht von Köln nach Bonn und sendet seitdem aus dem ehemaligen ZDF-Hauptstadtstudio am Langen Grabenweg in Bonn. Bonn war von Anfang an als Standort vorgesehen.

 

 

2001

Mai
Bodo H. Hauser neuer phoenix-Programmgeschäftsführer
phoenix-Programmgeschäftsführer Alexander von Sobeck (ZDF) geht als ZDF-Korrespondent nach Israel. Das ZDF beruft Bodo H. Hauser am 1. Mai zum neuen phoenix-Programmgeschäftsführer.

September
Der 11. September
Einen Tag nach den Anschlägen vom 11. September erreicht phoenix mit einem Gesamtwert von zehn Millionen Zuschauern seine bis dahin höchste Zuschauerbeteiligung seit Bestehen. Die insgesamt 23 Stunden umfassende Berichterstattung wird auch von einigen Dritten Programmen übernommen.

 

 

2002

4. Februar
„Unter den Linden“
Start des neuen Polittalks „Unter den Linden“. Als Moderatoren wechseln sich Tina Hassel und phoenix-Programmgeschäftsführer Bodo H. Hauser ab. Diskutiert wird über aktuelle politische, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Themen.

13. März
Wiederauflage des „Internationalen Frühschoppens“ bei phoenix
Rund 50 Jahre nach der ersten von Werner Höfer geleiteten Radiosendung im Januar 1952 wird der „Internationale Frühschoppen“ neu aufgelegt: Moderiert von Fritz Pleitgen im Wechsel mit Peter Voß wird die Diskussionsrunde immer dann ausgestrahlt, wenn der „Presseclub“ im Ersten ausfällt. Auch in der Neuauflage diskutieren sechs Journalisten aus fünf Ländern ein aktuelles Thema der Woche.

 

 

2003

phoenix steigert Bekanntheitsgrad
Neben gestiegenen Quoten belegt eine Emnid-Umfrage auch gestiegene Bekanntheitswerte und damit eine erfolgreiche Entwicklung des Senders. Demnach kennen inzwischen 75 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre phoenix und fast drei Viertel der Befragten bekräftigen die Wichtigkeit des Senders für die politische Meinungsbildung.

 

2004

April und Mai
EU-Erweiterungsfeier und Einsetzung der neuen EU-Kommission
Europa spielt seit Sendestart eine zentrale Rolle in der phoenix-Berichterstattung. Kein deutscher Sender widmet sich ausführlicher europäischen Themen und fördert intensiver die europäische Integration. So begleitet der Sender mit der wohl umfangreichsten Berichterstattung im deutschen Fernsehen am 30. April und 1. Mai die Feiern zur Erweiterung der Europäischen Union: Insgesamt mehr als 20 Stunden berichtete phoenix mit Dokumentationen, Diskussionsrunden und Interviews von verschiedenen Schauplätzen in Deutschland und Europa über die Beitrittsfeierlichkeiten.

 

 

2005

März
Christoph Minhoff neuer phoenix-Programmgeschäftsführer des ZDF
Am 1. März tritt Christoph Minhoff – bis dahin Leiter des ZDF-Studios München – in die Programmgeschäftsführung von phoenix ein. Er übernimmt die Position des im Juli 2004 verstorbenen phoenix-Programmgeschäftsführers Bodo H. Hauser. In der Zwischenzeit war Alexander Kähler Intermins-Programmgeschäftsführer für das ZDF.

April
phoenix-Berichterstattung über Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.
Für seine umfassende Berichterstattung über die letzten Tage von Papst Johannes Paul II. und die Wahl des neuen Papstes Benedikt XVI. sowie für die mehr als 50-stündige Berichterstattung rund um den Weltjugendtag in Köln und Bonn erhält der Sender großes Lob und erfreulich hohen Zuschauerzuspruch. Mit der Übertragung vom Konklave in Rom hat phoenix sogar in einem wichtigen Punkt gegenüber allen anderen Sendern die Nase vorn: Vier Minuten vor der offiziellen Bekanntgabe verrät phoenix-Reporter Stephan Kulle – dank zuverlässiger Quellen im Vatikan – den gespannt wartenden phoenix-Zuschauern den Namen des neuen Papstes.

Mai bis September
phoenix-Berichterstattung zur vorgezogenen Bundestagswahl
Kein anderer Sender beschäftigt sich gründlicher und umfassender mit der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September als phoenix. Seit Bundeskanzler Gerhard Schröder am 22. Mai nach der für die SPD verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen angekündigt hat, dass Neuwahlen bereits im Herbst stattfinden sollen, beschäftigt sich phoenix in den folgenden Wochen und Monaten ausführlich mit diesem Thema. Am Wahlabend berichtet phoenix von 17 Uhr bis 02.30 Uhr mit aktuellen Informationen, Analysen und Interviews mit zahlreichen Vertretern der Parteien und Experten aus dem Berliner Reichstagsgebäude.

 

 

2006

Juli
ALL-Tag: Die Thomas Reiter-Mission
172 Tage im All – so lange wie Thomas Reiter war noch kein deutscher Astronaut im All - und so umfangreich wie phoenix hat noch nie ein deutscher Fernsehsender über eine Raumfahrtmission berichtet. Vom Start am 4. Juli bis zur Landung und dem Abschluss der Mission am 22. Dezember begleitet phoenix kontinuierlich den Weltraum-Aufenthalt des deutschen Astronauten. Insgesamt 86 Sendungen der phoenix-Reihe „All-Tag: Die Thomas Reiter Mission“ strahlt der Sender an mehreren Tagen pro Woche aus. Dabei berichtete phoenix alleine über 60 Stunden von der Raumfahrtmission, strahlt exklusive Live-Interviews mit Thomas Reiter aus, lässt zahlreiche Raumfahrt-Experten – etwa NASA-Chef Michael Griffin – zu Wort kommen und überträgt auch den längsten Außenbord-Einsatz von Thomas Reiter im All.

 

 

2007

April
Einwöchiges phoenix-Sonderprogramm zum 10. Geburtstag
Aus Anlass seines Jubiläums stellt der Ereignis- und Dokumentationskanal eine Woche lang sein Programm unter das Motto „10 Jahre phoenix“. Mit Spezialausgaben seiner Diskussionssendungen „Unter den Linden“, „phoenix Runde“ und „Im Dialog“ sowie mit einer Auswahl der besten Dokumentationen und Reportagen aus zehn Jahren phoenix-Programm sowie einem Zuschauervoting und zahlreichen Spezialsendungen begeht der Bonner Sender seinen 10. Geburtstag.

 

 

2008

Februar
Michael Hirz wird phoenix-Programmgeschäftsführer der ARD
Die Intendanten der ARD-Rundfunkanstalten stimmen auf ihrer Sitzung in Bremen einstimmig einem entsprechenden Vorschlag der WDR-Intendantin Monika Piel zu. Michael Hirz, Leiter der WDR-Programmgruppe Kultur Fernsehen, folgt damit auf Dr. Klaus Radke, der den Sender nach elf Jahren auf eigenen Wunsch verlässt und neue Aufgaben im WDR übernimmt.

17. September
Mehr Live-Übertragungen aus dem Bundestag
Nach der Sommerpause weitet phoenix seine Berichterstattung aus dem Bundestag aus. Neben der bisherigen Übertragung der Befragung der Bundesregierung sowie der Aktuellen Stunde wird nun auch eine Zusammenfassung der Fragestunde gesendet.

Dezember
phoenix im neuen Design
Der Sender erhält mit neuem Logo, verändertem On-Air-, Off-Air- und Sound-Design sowie einem neuem Studio einen modernen Auftritt. Die Farbkombination blau-orange wird durch ein dezenteres grau-weiß-orangefarbenes Erscheinungsbild ersetzt.

 

 

2009

22. Juni
Premiere für den phoenix-Preis
Der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF und die Filmstiftung NRW verleihen erstmals gemeinsam den phoenix-Dokumentarfilmpreis und den phoenix-Förderpreis für Projektideen.

Juni/Juli
Unter den Linden Spezial: Standort D – Die Themenwoche
Unter dem Titel „Standort D“ geht phoenix an fünf Abenden hintereinander der Frage nach, wie es um den Wirtschaftsstandort Deutschland steht. Mit jeweils fünf Dokumentationen, Reportagen und SPEZIAL-Ausgaben der Talk-Sendung „Unter den Linden“ beleuchtet phoenix die Geschichte und die Zukunft des Standorts Deutschland.

August/September
Berichterstattung zur Bundestagswahl
Am 27. September findet die Wahl zum 17. Bundestag statt. Bereits im Vorfeld informiert phoenix mit über 110 Stunden Programm ausführlich über den Wahlkampf. Zudem sind in zwei Ausgaben der Sendung "FORUM PARISER PLATZ" Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der damalige SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier zu Gast.

September
Neue innovative Sendeformate
Am 9. September findet das „Politiker-Speed-Dating“ statt, bei dem nach Regeln des klassischen Speed-Datings sechs Politiker sechs ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern jeweils für einen kurzen Zeitraum gegenübersitzen, um von ihnen befragt zu werden.

Beim zweiten neuen Format handelt es sich um „Macht trifft Meinung“, einen verbalen Schlagabtausch, bei dem ein Politiker und ein Journalist aufeinander treffen, die sich in den Medien bereits einen verbalen Schlagabtausch geliefert haben. Ohne Eingriffe durch einen Moderator können sie sich in der Sendung offen die Meinung sagen.

 

 

2010

30. Juni
Berichterstattung von der Bundespräsidentenwahl
phoenix berichtet 15 Stunden live aus dem Reichstag von der Bundespräsidenten-Wahl, in der sich Christian Wulff im dritten Wahlgang durchsetzt.

Oktober/November
Übertragung der Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21
Noch nie wurde in der deutschen Fernsehgeschichte ein politisches Moderationsverfahren derart ausführlich begleitet: phoenix liefert mit seiner umfassenden 80-stündigen Berichterstattung zu Stuttgart 21 „das ganze Bild“ und überträgt alle Schlichtungsgespräche live. Das Interesse seitens der Zuschauer ist immens: Der Spitzen-Marktanteil liegt bei mehr als 5 Prozent. Auch das Online-Angebot wird intensiv genutzt: Auf der Homepage wird ein Live-Stream zur Verfügung gestellt.

 

 

2011

28. Dezember
phoenix ist erstmals Marktführer unter den Informationskanälen
Im Jahr 2011 erreicht phoenix das beste Ergebnis seit dem Sendestart 1997. Mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent ist phoenix Marktführer bei den Informationskanälen. Ein besonderer Schwerpunkt der Berichterstattung im Jahr 2011 lag auf außenpolitischen Themen. Jeweils über 100 Stunden wurde über die Ereignisse in Ägypten, Libyen, die Finanz- und Eurokrise sowie die Atom-Katastrophe in Japan berichtet.

 

 

2012

Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis
Die Sendung „Der Tag“, montags bis freitags jeweils um 23 Uhr, wird für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Information“ nominiert.

Mai
phoenix sendet in HD
HDTV – das bedeutet hochauflösende Bilder und mehr Farbbrillanz. Ab Mai 2012 können die Fernseh-Zuschauer auch auf phoenix zahlreiche Sendungen in dieser hohen Bildqualität genießen. Der 1. Mai 2012 ist dem neuen Format gewidmet: Von 8.15 bis 23.15 Uhr zeigt phoenix bildstarke Naturdokumentationen.

November
Michaela Kolster wird phoenix-Programmgeschäftsführerin
ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut beruft Michaela Kolster, bis dahin Leiterin des ZDF-Landesstudios in Düsseldorf, als Nachfolgerin von Christoph Minhoff, der den Sender verlässt.

 

 

2013

Februar
MdB 2.0
Sechs junge Bundestags-Abgeordnete gestalten die dokumentarische Reise durch den politischen Alltag der Republik im Wahljahr 2013. Sie stehen im Mittelpunkt des Langzeit-Projekts MdB 2.0. phoenix begleitet die Abgeordneten bis zur Bundestagswahl im September auf dem Berliner Parkett und in ihrer politischen Heimat – den Wahlkreisen. Im phoenix-Blog und auf Facebook schildern sie täglich ihre Aktivitäten und diskutieren mit den Usern. Das Geschehen im Netz ist auch fester Bestandteil der monatlichen TV-Sendungen.

Mai
Themenwoche „Unsere Welt in Zukunft“
phoenix testet schon heute die Welt von morgen: Reporterin Julia Schöning checkt ein im Hotel der Zukunft, testet ein selbstfahrendes Auto und schaut den Mitarbeitern des Nationalen Cyberabwehrzentrums über die Schulter. Moderator Sven Thomsen spricht mit Wissenschaftlern wie zum Beispiel Zukunftsforscher Matthias Horx und Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des Club of Rome, über mögliche Entwicklungen im 21. Jahrhundert. Aufwändig produzierte Hochglanzdokumentationen vertiefen die fünf zweistündigen Sendungen.

Mai/Juni
Proteste in der Türkei
phoenix berichtet ausführlich über die anhaltenden Demonstrationen und Aktionen von Bürgern in der Türkei gegen die Regierung Recep Tayyip Erdoğans. phoenix-Korrespondentin Elif Senel meldet sich live aus Istanbul und berichtet über die aktuellen Entwicklungen.

Juni
Neues phoenix-Format: „History Live“ mit Guido Knopp
Guido Knopp steht wie kein Zweiter für das Thema Zeitgeschichte im Fernsehen. Mit seinem neuen und exklusiv für phoenix entwickelten Gesprächsformat „History LIVE“ verbindet er auf neue Art und Weise die jüngere Geschichte mit dem Hier und Jetzt. Jeweils drei profilierte Historiker, Zeitzeugen oder Personen der Zeitgeschichte diskutieren mit Knopp kontroverse Standpunkte. In den ersten Sendungen sind unter anderem das deutsch-amerikanische Verhältnis, Europa, die deutsche Geschichte und 100 Jahre Erster Weltkrieg Thema.

August
FORUM POLITIK mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Peer Steinbrück
Nach dem Auftakt der hochkarätigen Sendereihe FORUM POLITIK, bei dem die fünf Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Fraktionen über Macht und Ohnmacht des Parlaments diskutiert haben, stellen sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Peer Steinbrück den Fragen von phoenix und Deutschlandfunk vor der Bundestagswahl.

Programmschwerpunktwoche „Wie tickt Deutschland?“
Vier Wochen vor der Bundestagswahl steigt phoenix mit dem Programmschwerpunkt „Wie tickt Deutschland?“ in die heiße Phase des Bundestags-Wahlkampfes ein – mit Live-Reportagen und Themenabenden.

Zur Bundestagswahl
Neue Formate und ausführliche Berichterstattung zur Bundestagswahl
phoenix begleitet die Bundestagswahl 2013 regelmäßig, ausführlich und live. Der Dreiklang aus Vorberichterstattung, Live-Übertragung am Wahltag und Wahlnachlese am Tag danach wird bei dieser Wahl erweitert. „Wie tickt Deutschland?“ und „3 x 100“ sind neue phoenix-Wahlformate: „3 x 100“ – das sind 100 Tage, 100 Stunden und 100 Minuten Information und Hintergrundwissen rund um die Bundestagswahl 2013. „100 Minuten Wahl“ liefert in komprimierter Form Zahlen, Daten und Fakten rund um die Bundestagswahl.

November
60 Jahre Internationaler Frühschoppen
Eine Institution des deutschen Fernsehens wird 60: der Internationale Frühschoppen. Es ist ein einfaches Konzept, das 1953 den Weg vom Radio ins Fernsehen fand und seit elf Jahren bei phoenix zu sehen ist: Sechs Journalisten aus fünf Ländern diskutieren aktuelle Themen, die das Land und die Welt bewegen. phoenix feiert dieses Jubiläum mit Urgesteinen der internationalen Presse und einer Diskussionsrunde, die auf die Entwicklung des TV-Klassikers, die bewegende Zeitgeschichte und auch auf das Hier und Jetzt blickt. WDR-Intendant Tom Buhrow und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sind unter den Gratulanten.

 

 

2014

Mai
Europa-Monat Mai
Ab dem 1. Mai dreht sich bei phoenix alles um Europa. Zur Europawahl bietet der Sender Themenabende von der Eurokrise über den Rechtspopulismus bis hin zu kulturellen Highlights. Der Europa-Monat Mai spiegelt die Kompetenz bei Dokumentationen von phoenix besonders wider: Das zeigen etwa die sechsteilige Reihe „Wir Europäer“ sowie Dokumentationsstrecken zu Geschichte, Natur, Politik und Gesellschaften in Europa.

August
Themenschwerpunkt „Krieg & Frieden“
Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg, vor 25 Jahren fiel die Mauer – 2014 ist ein Gedenkjahr mit zahlreichen Stichtagen. Anlass für phoenix, sich in der Vorwoche des Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen mit „Krieg & Frieden“ zu beschäftigen. Historische und aktuelle Waffengänge werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – in einem Werkstattgespräch, der phoenix-Runde und mit herausragenden und preisgekrönten Dokumentationen.

 

 

2015

Januar
Berichterstattung zum Anschlag auf „Charlie Hebdo“
phoenix berichtet ausführlich über den Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ mit zwölf Toten und zehn Verletzten in Paris. Mit Experten im Studio, Sonderausgaben der aktuellen Sendungen und Gesprächsrunden informiert phoenix insgesamt rund 100 Stunden kontinuierlich über die Hintergründe, Ursachen und Reaktionen auf den Terroranschlag.

Mai
Erhöhung des Programmetats
ARD und ZDF erhöhen erstmals den Programmetat von phoenix um zwei Millionen Euro jährlich ab dem Jahr 2017.

Mai
Themenwoche „Stunde Null“
8. Mai 1945: Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands wird als „Stunde Null“ bezeichnet – als Moment, in dem Uhren anhielten und die Zeitrechnung neu startete. Dem 70. Jahrestag dieses Ereignisses widmet phoenix eine eigene Themenwoche, die Fernseh- und Online-Inhalte auf eine neue Art miteinander verknüpft.

Juli
Hohe Akzeptanz für Debatte im EU-Parlament zur Griechenland-Krise
Eine ungewöhnliche hohe Akzeptanz findet die von phoenix live übertragene Debatte im EU-Parlament zur Griechenland-Krise. Der Sender überträgt rund dreieinhalb Stunden aus dem Brüsseler Parlament und erzielte damit Spitzenwerte von mehr als 4 Prozent Marktanteil. Schon vorher informiert phoenix ausführlich und fortlaufend mit einer Sonderberichterstattung über die Ereignisse rund um die Griechenland-Krise.

20. August
Neue Sendetechnik
Im Bonner Sendezentrum wird während des laufenden Betriebs die komplette Studioregie und Studiotechnik umgestellt, um durchgängig in High-Definition (HD) produzieren und senden zu können. Zwischen Dezember 2014 und August 2015 wird provisorisch aus einem Übertragungswagen im Innenhof gesendet. Nach der Umstellung wird das komplette Programm in HD ausgestrahlt.

September
phoenix-Preis für Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer
phoenix zeichnet den amerikanischen Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer bei der Cologne Conference für sein außergewöhnliches Werk „The Look of Silence“ mit dem phoenix-Preis aus. Der Film ist die Fortsetzung zu Oppenheimers gefeierter Dokumentation „The Act of Killing“. Doch diesmal berichtet der Regisseur nicht aus der Perspektive der Täter der politischen Massenmorde im Indonesien der 60er Jahre, sondern widmet sich der Opferseite. Nur wenige Dokumentarfilmer haben in tiefere Abgründe geschaut als Joshua Oppenheimer – und niemand hat angesichts der schrecklichen Wahrheiten, die darin zu erkennen waren, mutiger und menschlicher davon berichtet.

Oktober
25 Jahre Deutsche Einheit
Zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung zieht phoenix am 3. Oktober einen ganzen Tag lang Bilanz und schaut zurück auf das geteilte Deutschland. Dokumentationen zeigen Momente deutscher Wirklichkeit der vergangenen Jahrzehnte und das phoenix-Thema „Der Weg zur Einheit“ zeichnet die Tage des Umbruchs nach und verdeutlicht, wie aus zwei Staaten einer wurde. In History Live diskutiert Guido Knopp mit seinen Gästen die Frage „Die deutsche Einheit – endlich vollendet?“. phoenix zeigt zudem den zentralen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit aus der Alten Oper in Frankfurt/Main.

November/Dezember
36 Stunden Sonderprogramm zum UN-Klimagipfel in Paris
phoenix berichtet so umfassend wie kein anderer Sender über die Verhandlungen und Entwicklungen beim Klimagipfel. In einem zweiwöchigen Sonderprogramm mit Dokumentationen, Reportagen, Analysen, Chroniken und Gesprächen dreht sich alles um die Erderwärmung und die Folgen – im TV und Online-Angebot.

 

 

2016

Mai
Jahresschwerpunkt „Rätsel RAF-Terror“
2016 jähren sich zahlreiche Stichtage aus der Geschichte Roten Armee Fraktion (RAF). Aus diesem Anlass befasst sich phoenix in einem Programmschwerpunkt das ganze Jahr über mit dem „Rätsel RAF-Terror“. Hochkarätige Dokumentationen, Diskussionen und Gesprächssendungen beleuchten über mehrere Monate hinweg die vielschichtige Thematik.

Juni
Brexit bei phoenix
Mehr als 50 Stunden berichtet phoenix im Vorfeld, in der Nacht der Entscheidung und danach über die historische Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen. Mit vielen Live-Übertragungen aus dem Britischen Parlament, Live-Erklärungen der wichtigsten Staats- und Regierungschefs, Dokumentationen und Gesprächssendungen befasst sich phoenix ausführlich mit den Konsequenzen des Brexit.

August
Themenwoche „Orient und Okzident“
Von der Flüchtlingskrise bis zur Terrorgefahr: Die Entwicklungen in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel wirken sich massiv auf die Politik und Gesellschaft in Deutschland und Europa aus. In der Themenwoche Orient/Okzident widmet sich phoenix zentralen Fragen: Gehört der Islam zu Deutschland? Gibt es eine Islamisierung? Wie sieht die Situation vor Ort in Syrien, im Irak, in Iran und dem Libanon aus? Welchen Einfluss hat das Terrornetzwerk „Islamischer Staat“? Wie bedroht ist Europa?

[mehr]


LOGIN





Zurück: Juli 2017 Sendeplan für August 2017 Weiter: September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31
Bild des RSS-Logos und Hintergrundmuser; phoenix

RSS-Feeds

Bleiben Sie mit den RSS-Feeds der phoenix-Presselounge immer auf dem neuesten Stand.

© 2017 phoenix phoenix ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.